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Technologie ist Zukunft : Ein IT-Vorstand über die Digitalisierung bei der Allianz

Allianz Vorstandsmitglied Christof Mascher weiß, wie wichtig innovative IT-Lösungen für die Versicherungsbranche sind. Bild: Picture-Alliance

Eine innovative IT trägt zum Unternehmenserfolg bei. Ein Google der Versicherer wird aus der Allianz vielleicht nicht. Doch Plattformen sind die Zukunft, sagt der scheidende IT-Vorstand Christof Mascher.

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          Über Altlasten, die sogenannte Legacy in der IT, spricht während seines Berufslebens niemand gern. Zu einem solchen Erbe gehören immer mehr Einzellösungen, die an nicht mehr zeitgemäße Kernsysteme nur angedockt wurden, ohne dass damit eine Modernisierung einherging. Doch er kann sich jetzt ganz offen äußern. „Wer als großer Konzern sagt, er habe keine Probleme mit den Altlasten, was oft auch als Legacy bezeichnet wird, der sagt nicht die Wahrheit“, sagt Christof Mascher im Gespräch mit der F.A.Z und lacht. Mascher blickt auf 30 Jahre beim Versicherungskonzern Allianz zurück – davon zehn Jahre im Vorstand. In den vergangenen Jahren war er verantwortlich für die gesamte IT des Konzerns. Ende des Jahres ist Schluss. Mit 60 Jahren geht Mascher in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin im Amt wird Barbara Karuth-Zelle sein, die eng mit ihm zusammengearbeitet hat.

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Inken Schönauer

          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

          Banken stehen immer wieder im Fokus, wenn es um eine stockende IT geht. Der Spruch über die einst als „lausig“ bezeichnete IT der Deutschen Bank ist längst legendär. Das Problem: Zu viele IT- Systeme aus zu vielen verschiedenen einst getrennten, später dann zusammengeführten Bereichen. Dieses Problem hat auch ein Versicherer wie die Allianz. Der Konzern ist aus gut 60 Einzelunternehmen gewachsen, die im Zweifel alle irgendwann ihr eigenes IT-System mitgebracht haben. „Das Ziel ist es, daraus ein Gesamtsystem zu bauen“, sagt Mascher.

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