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Marktzugang : China will seinen Finanzsektor schneller öffnen

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Eine Frau geht an einer Anzeigetafel mit dem Stand des Hongkonger Aktienindexes „Hang Seng“ vorbei. Bild: dpa

Ein Jahr früher als geplant sollen die Grenzen für ausländische Beteiligungen fallen. Damit kommt die chinesische Regierung Amerika im Handelsstreit entgegen.

          Inmitten des Handelsstreits mit Amerika will China die Öffnung des Finanzsektors vorantreiben. Die Grenzen für ausländische Beteiligungen an Lebensversicherern und Brokern sollen schon 2020 und damit ein Jahr früher als geplant fallen, wie die Finanzaufsicht am Samstag mitteilte.

          Unter anderem solle es ausländischen Investoren erlaubt werden, mehr als 25 Prozent an Vermögensverwaltungen von Versicherungen zu halten. Auch im Rating-Bereich wolle sich China weiter für ausländische Unternehmen öffnen. Sie wolle „lieber früher als später“ die Beschränkungen für ausländische Institute lockern, erklärte die Kommission für Finanzstabilität und Entwicklung.

          Die Beschränkung des Marktzugangs ist einer der amerikanischen Vorwürfe im Handelsstreit mit China, in dem sich die beiden größten Volkswirtschaften der Welt mit hohen Strafzöllen überzogen haben. Zuletzt hatten beide Seiten eine Rückkehr zu Verhandlung vereinbart. 

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