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Mittelstandsanleihen-Ticker : Singulus bereitet Kapitalschnitt vor

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Grand City Properties stockt Wandelanleihe um 150 Millionen Euro auf

16.06.2014  Der Immobilienspezialist Grand City Properties hat beschlossen, seine Wandelschuldverschreibungen um 125 Millionen Euro auf bis zu 275 Millionen Euro zu erhöhen. Die neuen Anleihen werden zu einem Preis von 111,25 Prozent ihres Nennwerts zuzüglich aufgelaufener Zinsen ausgegeben. Der Nettoemissionserlös von rund 140 Millionen Euro soll zur weiteren Finanzierung von Akquisitionen verwendet werden. Die Anleiheschulden wachsen damit auf 625 Millionen Euro.

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Zoff zwischen Creditreform und Mitec

16.06.2014 Die Rating-Agentur Creditreform hat sich in einer vom Anleihen-Finder veröffentlichten Stellungnahme gegen die Vorwürfe des Autozulieferers Mitec gewehrt (siehe Ticker vom 5. und 6.6). Creditreform hatte das Rating ausgesetzt, weil es von Mitec nicht fristgerecht, ausreichende Informationen erhalten habe. Bei der Rating-Überprüfung sei man generell auf die Mitwirkung der Unternehmen angewiesen. Sämtliche Informationen würden vertraulich behandelt, auch bei Mitec sei nicht von einer Veröffentlichung die Rede gewesen. Das Unternehmen sei mehrmals aufgefordert worden, Informationen einzureichen. Neben Jahresabschlussdaten seien dabei auch Informationen zur unterjährigen Entwicklung und zur geplanten Entwicklung angefordert worden. Mitec habe diese nicht eingereicht und auch die letzte Frist verstreichen lassen. Von der Aussetzung sei Mitec entsprechend der regulatorischen Vorgaben, mindestens 24 Stunden vorab informiert worden. Insgesamt sei der Autozulieferer wie jedes andere Unternehmen behandelt worden.

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Zamek geht in Regelinsolvenz

13.06.2014 Der Fertigsuppenhersteller Zamek geht von der Insolvenz in Eigenverwaltung in die Regelinsolvenz. Der bisherige Geschäftsführer der Holding, Nikolaos Antoniadis, hat die Leitung an den Düsseldorfer Rechtsanwalt Christoph Niering übergeben, der bislang Sachwalter gewesen war. Hintergrund sind die unterschiedliche Auffassungen der Geschäftsführung und des Vertreters der Anleihegläubiger.

Die Holding hält als eigenen substantiellen Vermögenswert das Grundstück des Produktionsbetriebs. Der Sachwalter der operativen Gesellschaften fordert dieses zurück. Die Anleihegläubiger aber wollen das Faustpfand nicht aus der Hand geben. Der Gemeinsame Vertreter, Frank Günther, befürchtet dass die Anleihegläubiger ansonsten leer ausgehen.

Antoniadis wirft Günther vor, die isolierte Veräußerung des Grundstücks anzustreben, und so die Sanierung der operativen Tochtergesellschaften zu gefährden. Mit dem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung hätte Zamek aus eigener Kraft wieder profitabel werden sollen. Ziel sei es gewesen, die bestmögliche Lösung für die Gesellschaften, die Mitarbeiter, „aber natürlich auch für die Gläubiger“ zu finden. Dies wiederum bezweifelt Günther.

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Homann macht Verluste

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