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Mittelstandsanleihen-Ticker : Singulus bereitet Kapitalschnitt vor

Bastei-Lübbe will im September eine Dividende von 28 Cent je Aktie zahlen. Auch künftig sollen 40 bis 50 Prozent des ausschüttungsfähigen Jahresüberschusses ausgezahlt werden. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Bastei Lübbe ein moderates Wachstum des Umsatz, aber nur eine Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau. Anlaufkosten der angedachten Gemeinschaftsunternehmen in China und Amerika würden voraussichtlich das Ergebnis belasten.

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Anleihe von Beate Uhse rasch gezeichnet

30.06.2014 Die Anleihe des Erotikartikelhändlers Beate Uhse wurde am Monat innerhalb weniger Stunden verkauft. 30 Millionen Euro konnten bei institutionellen Investoren und Privatanlegern plaziert werden. Die Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wird mit 7,75  Prozent p.a. auf ihren Nennbetrag verzinst.

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Gamigo kauft Anleihe zurück

26.06.2014 Der Onlinespiele-Anbieter Gamigo hat 7,2 Millionen Euro seiner im vergangenen Jahr begebenen Anleihe zu Kursen unter Nennwert zurückgekauft. Damit standen zum Jahresende nur noch Anleihen mit einem Nennwert von 4,9 Millionen Euro aus. Die Anleihekurse spiegelten die positive Perspektive des Unternehmens nicht wider. Zudem könne man das geplante organische Wachstum aus dem operativen Geschäft finanzieren. Mögliche Akquisitionen will man nun stärker mit Aktien und Barmitteln bezahlen.

Aufgrund des mit dem Erwerb verbundenen außerordentlichen Ertrages konnte Gamigo das Geschäftsjahr 2013 mit einem um 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Gewinn von 172.000 Euro abschließen. Der Konzernumsatz fiel leicht auf 15,1 von 15,3 Millionen Euro. Operativ verzeichnete Gamigo einen Verlust von 42.000 Euro nach einem Gewinn von fast 12 Millionen Euro im Vorjahr. Dieser war aber seinerzeit durch einen Darlehensverzicht entstanden. Die ertragsorientierte Bereinigung des Spiele-Portfolios sowie die stärkere Fokussierung der Organisation habe zu den Verbesserungen beigetragen. Für 2014 erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich und einen deutlichen operativen Gewinn.

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PosterXXL erholt sich

24.06.2014 Der angeschlagene Fotodienstleister PosterXXL hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres bis Ende Mai trotz der Einstellung unprofitabler Geschäftstätigkeiten den Umsatz um drei Prozent auf 7,1 Millionen Euro, gesteigert. Zudemgelang die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Operativ stand ein Gewinn von :  von 700.000 Euro nach einem Verlust von 1,2 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Nach Steuern blieben 400.000 Euro, nach einem Verlust von 1,4 Millionen Euro vor Jahresfrist. Ursache sei die Fokussierungsstrategie sowie das strikte Kostenmanagement. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Personalaufwand um rund 17 Prozent. Die Gemeinkosten fielen um 27 Prozent. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 33,6 Prozent. Vor gut zwei Jahren hatte das Unternehmen noch einen Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals anzeigen müssen.

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Scope stuft Karlie ab

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