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Mittelstandsanleihen-Ticker : Singulus bereitet Kapitalschnitt vor

Hörmann rutscht in die roten Zahlen

15.09.2014 Der Autozulieferer Hörmann Finance ist im ersten Halbjahr trotz eines um rund 8 Prozent höheren Konzernumsatz von 214,5 Millionen Euro in die roten Zahlen gerutscht. Der Konzernverlust nach Steuern betrug 3,3 Millionen Euro nach einem Gewinn von 2,5 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Das Betriebsergebnis schrumpfte von 4 auf 0,7 Millionen Euro. Vor allem die Nachfrage in der Automobilzulieferung war deutlich unter Plan geblieben. Ausschlaggebend sei eine allgemein zurückhaltende Branchenentwicklung im Bereich schwerer Lkw gewesen. Durch die Einführung der Euro-6-Abgasnorm zum 1. Januar 2014 sei es 2013 zu starken Vorzieheffekten gekommen. Deutlich wirkte sich auch das schlechtere Finanzergebnis von minus 2,6 Millionen Euro aus. Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein Plus von 0,8 Millionen Euro zu Buche gestanden.

Da auch im Gesamtjahr 2014 mit einem Absatzrückgang bei schweren Lkw und zusätzlichen Einbußen durch die aktuelle Krise in Russland sowie die damit verbundenen Sanktionen gerechnet wird, hat Hörmann seine Umsatzprognose auf 425 bis 435 Millionen Euro und für das Betriebsergebnis auf 6 bis 8 Millionen Euro gesenkt. 2013 hatte Hörmann noch 14,3 Millionen Euro verdient.

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Centrosolar zieht Insolvenzplan zurück

12.09.2014. Der Gläubigerausschuss und der Vorstand des Solar-Unternehmens Centrosolar haben den vorgelegten Insolvenzplan zurückgezogen. Im Nachgang zu r Gläubigerversammlung vom 9. September habe sich herausgestellt, dass aufgrund gegensätzlicher Gläubigerinteressen eine zeitnahe Umsetzung unwahrscheinlich geworden sei. Die nicht-nachrangigen Gläubiger sollen nunmehr voraussichtlich eine Barzahlung aus der Verwertung aller Aktiva und keine Aktien erhalten. Die Aktien der Centrosolar sollen baldmöglichst, vom Markt genommen werden.

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Deutsche Rohstoff kauft Anleihen zurück

12.09.2014 Die Deutsche Rohstoff AG hat in einem Volumen von nominal 4,93 Millionen Euro eigene Anleihen zum Marktpreis zurückerworben. Die Transaktion fand außerbörslich statt. Verkäufer waren institutionelle Gläubiger. Das nominale Volumen der ausstehenden Schuldverschreibungen beläuft sich damit noch auf 57,3 Millionen Euro.

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Metalcorp weist Vertragsbruch-Vorwürfe zurück

11.09.2014 Der Metallhändler Metalcorp hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach das Unternehmen ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Partnern einer spanischen Beteiligung nicht nachgekommen sei. Metalcorp will seine 42prozentige Beteiligung an der spanischen Tamarix nach einer schlechten Entwicklung der Gesellschaft verkaufen.

Die spanische Setfortrading, der 45 Prozent an Tamarix gehören, wirft Metalcorp vor, einen Umarbeitungsvertrag für Kabelschrottmengen nur teilweise erfüllt zu haben. Setfortrading fordert daher alle übertragenen Tamarix-Anteile zurück.  Zudem macht Setfortrading Metalcorp für eine mögliche Kontaminierung in der Umgebung befindlichen Grundstücke durch schwarzen Plastik-Feinstaub durch Polymerfasern verantwortlich. Metalcorp verweist jedoch darauf, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine gerichtlichen Verfahren aufgrund von Umwelthaftungsansprüchen gegen Tamarix anhängig seien. Durch das geltende Verursacherprinzip sei überdies ausgeschlossen, dass Metalcorp Gegenstand eines solchen Gerichtsverfahrens werden könne.

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