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Mittelstandsanleihen-Ticker : Singulus bereitet Kapitalschnitt vor

Insolvenzverfahren über Golden Gate eröffnet

24.02.2015 Das Amtsgericht München hat am Dienstag das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Immobilienunternehmens Golden Gate eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde der vorläufige Insolvenzverwalter Axel Bierbach bestellt. Dieser rechnet mit guten Befriedigungsaussichten für die Gläubiger. Das Verfahren werde aber mindestens zwei bis drei Jahre andauern. Eine erste Abschlagszahlung an Gläubiger werde frühestens mit Verkauf der ehemaligen Bundeswehrkrankenhäuser in Leipzig oder Amberg möglich sein. Im Zuge der vorläufigen Insolvenzverwaltung seien bereits die Immobilien auf Sylt und in Hamburg veräußert worden.

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Verkauf der „Deutschland“ zieht sich hin

20.02.2015 Der Verkauf der „Deutschland“ durch die insolvente Betreibergesellschaft MS Deutschland zieht sich hin. Derzeit liefen weitere Gespräche mit potentiellen Investoren. In den kommenden Tagen wird Insolvenzverwalter Schmid-Sperber einen Massekredit aufnehmen, um die Finanzierung für die kommenden Monate zu sichern. Eine Versteigerung der „Deutschland“ sei derzeit nicht geplant. Die Höhe der Insolvenzquote für Forderungen von Gläubigern der „MS Deutschland“ lasse sich aktuell noch nicht seriös einschätzen, da sie wesentlich vom Verkaufserlös des Schiffes abhänge. „Dass der Verkaufspreis für das Schiff als größter vorhandener Wert genügen wird, um sämtliche Forderungen der Gläubiger vollständig zu befriedigen, ist sehr unwahrscheinlich“, sagt indes Schmid-Sperber.

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Anleihegläubiger stimmen Sanierungskonzept der Deutschen Forfait zu

19.02.2015 Die zweite Gläubigerversammlung des angeschlagenen Außenhandelsfinanzierers Deutsche Forfait hat den Sanierungsmaßnahmen der Gesellschaft zugestimmt. Demnach wird der Nominalzins der Anleihe von 7,875 auf 2 Prozent rückwirkend vom 27. Mai 2014 bis zum 27 Mai 2018 gesenkt. Für den Zeitraum vom 27. Mai 2017 bis 27. Mai 2018 kann die Zinszahlung wieder 7,875 Prozent betragen; dies ist abhängig vom Erreichen eines bestimmten Konzernergebnisses. Ab 27. Mai 2018 bis 27. Mai 2020 wird der Nominalzinssatz wieder auf 7,875 Prozent angehoben. Auf die ursprünglich vorgeschlagene Gewährung von Optionsrechten wird dagegen verzichtet. Insgesamt nahmen 45,95  Prozent des ausstehenden Anleihekapitals an der Versammlung teil.

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Paragon übertrifft Prognosen

18.02.2015 Der Autozulieferer Paragon hat seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2014 übertroffen. Der Betriebsgewinn stieg auf 5,8 bis 6,3 Millionen Euro statt wie erwartet 4 Millionen zu erreichen. Im Geschäftsjahr 2013 hatte der Betriebsgewinn allerdings 7,9 Millionen Euro betragen. Der Konzernumsatz erreichte erwartungsgemäß rund 79,0 Millionen Euro nach 73,9 Millionen Euro im Vorjahr. Darüber hinaus hat sich nach den vorläufigen Zahlen auch der operative Cashflow im vergangenen Jahr deutlich erhöht.

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