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Reformen in Indien : Indische Regierung ändert Regeln für deutsche Unternehmen

  • -Aktualisiert am

Indiens heiliger Fluss, der Ganges. Bild: Thinkstock

Indien hat seine veralteten Unternehmensgesetze grundlegend überarbeitet. Auch deutsche Unternehmen mit indischen Tochtergesellschaften müssen jetzt handeln.

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          Indien will berechenbarer für Investoren werden. Das schon seit 1956 gültige Gesellschaftsrecht hat die indische Regierung deshalb komplett überarbeitet. Die neuen Vorschriften sind umfangreich: Sie regeln die Besetzung von Geschäftsführerposten und stellen strengere Anforderungen an die Erstellung des Jahresabschlusses. Und noch mehr ändert sich, dass deutsche Unternehmen, die in Indien tätig sind, schwierige Hausaufgaben aufgibt: Ausländische Unternehmen  müssen fortan nicht nur einen bestimmten Anteil ihrer Gewinne für soziale Projekte ausgeben, sondern können ihre in Indien gebundene Liquidität auch nicht mehr so managen wie bislang.

          Die gute Nachricht: Insgesamt nähert sich das indische Gesellschaftsrecht damit den westlichen Standards an. Die schlechte:  Die Umsetzung wird für deutsche Unternehmen mit indischen Tochtergesellschaften zunächst ein Kraftakt werden. Während die deutschen Großkonzerne die Umsetzung der Änderungen bereits vorbereiten, haben viele Mittelständler die neuen Regeln noch gar nicht auf dem Schirm, warnt Thomas Austmann, Anwalt bei der der Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei Austmann und Partner: „Der Informationsbedarf ist erheblich.“

          Wie die neuen Regelungen im Detail aussehen, welche Punkte Unternehmen am schnellsten angehen sollten und warum die neuen Vorschriften auch Erleichterungen mit sich bringen, lesen Sie hier in der ausführlichen Version dieses Artikels bei FINANCE, dem Finanzmagazin des F.A.Z.-Verlags.

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