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Euro-Zahlungsverkehr : Jetzt geht nichts mehr ohne Sepa

Bild: Thinkstock

Jetzt wird es ernst: Die Frist für die Umstellung auf den europäischen Zahlungsstandard Sepa läuft heute ab. Die Mehrheit der Unternehmen ist gut gerüstet. Alle anderen müssen bangen.

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          Dieses Mal gibt es keinen Aufschub mehr: Im Januar hatte die EU aus Angst vor einem Kollaps des Zahlungsverkehrs die Frist für die Einführung der einheitlichen europäischen Zahlungszone (Sepa) um sechs Monate verlängert. Jetzt läuft auch diese Verlängerung ab: Unternehmen müssen ihren Euro-Zahlungsverkehr ab morgen mit dem einheitlichen Sepa-Verfahren abwickeln.

          Mit größeren Schwierigkeiten rechnet dieses Mal zwar kaum jemand, denn die überwältigende Mehrheit der Unternehmen hat die Verlängerung genutzt und ihre Umstellung abgeschlossen. Doch einzelne Unternehmen sind noch nicht soweit. Sie laufen Gefahr, dass Banken ihre Zahlungsanträge ablehnen. Sie dürfen ab morgen keine Zahlungen in nationalen Altformaten mehr akzeptieren. Für diese Unternehmen gibt es allerdings eine Hintertür – wie diese aussieht und wie Unternehmen künftig von Sepa profitieren können, erfahren Sie bei FINANCE.

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