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Carsten Kengeter : Fintechs, kommt nach Frankfurt!

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Carsten Kengeter ist der Chef der Deutschen Börse. Bild: dpa

Viele kleine Start-up-Firmen sagen gerade den etablierten Banken den Kampf an. Der Chef der Deutschen Börse hätte sie gerne in seiner Nähe.

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          Wenn massenhaft Fintechs entstehen, also Start-up-Firmen, welche die etablierten Banken herausfordern, dann müssen diese Angreifer irgendwo hin. Geht es nach Carsten Kengeter, dem neuen Chef der Deutschen Börse, dann will er sie am liebsten nahe um sich haben: Frankfurt muss Hochburg der Fintech-Szene werden.

          Mit dieser Losung zieht Kengeter, der ehemalige Investmentbanker, neuerdings durch die Lande, auf der Suche nach Mitstreitern für diese Offensive zur Verjüngung des Finanzplatzes. „Frankfurts Anspruch muss es sein, Zentrum für die Fintech-Szene zu werden. Dieses Ziel unterstützen wir“, sagt der Börsen-Chef.

          So wird Kengeter auf dem traditionellen Neujahrsempfang seines Konzerns, einem gesellschaftlichen Großereignis in Frankfurt, an diesem Montag mehrere dieser Start-up-Unternehmer in Szene setzen. Diese seien eine große Chance für den Finanzplatz, sagt Kengeter: „Das ist ein zukunftsträchtiger, wachstumsfreudiger Sektor - noch dazu verankert in deutscher Ingenieurskunst.“ Als Hauptredner freilich kommt am Montag ein Mann zur Börse, der schon heute die Märkte bewegt - EZB-Präsident Mario Draghi.

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