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Pläne aus Brüssel : Kommt jetzt die Kartenzahlung für alle Läden?

Bezahlen soll schneller werden Bild: Imago

Die Pläne der Kommission dürften für viele Verbraucher bahnbrechend sein: Nicht nur soll jede Überweisung binnen Sekunden ausgeführt sein, auch könnte alle Läden verpflichtet werden, Kartenzahlung anbieten zu müssen.

          3 Min.

          Wie immer, wenn die EU-Kommission eine „Strategie“ vorstellt, lässt sich noch nicht recht absehen, was am Ende herauskommt. Aber dass etwas passiert, ist so gut wie sicher. Das gilt auch für die sperrig klingende „Retail-Payments-Strategie“, die der noch zuständige EU-Finanzmarktkommissar Valdis Dombrovskis am Donnerstag in Brüssel vorstellen wird. Es handelt sich um einen Fahrplan für die zukünftige Regulierung der europäischen Zahlungsverkehrsbranche. Einen konkreten Gesetzesvorschlag enthält der Text, der der F.A.Z. vorliegt, noch nicht.

          Franz Nestler
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Werner Mussler
          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          Aber was er anspricht, könnte für die Verbraucher in Zukunft ähnlich große Bedeutung bekommen wie die Einführung der Internationalen Bankkontonummer (Iban), die Sepa-Überweisungen oder die Deckelungen der Gebühren für Kartenzahlung. Die Kommission zielt darauf, den Zahlungsverkehr einfacher und sicherer zu machen. Die „Strategie“ ist eingebettet in die ohnehin geplante Überarbeitung der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2. Deren Anwendungsbereich soll ausgeweitet werden. Ziel ist auch, „eigene“, in der EU „gewachsene“ Zahlungsdienste zu fördern.

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