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Briefmarkenhandel : Weg mit Opas Sammlungen!

Was sind diese Briefmarken wohl wert? Bild: Getty

Es ist ganz schön schwierig, Briefmarken zu verkaufen – F.A.S.-Redakteur Dyrk Scherff wurde vorgewarnt: Die Preise sind tief gefallen. Auf der Tauschbörse hat er trotzdem fast 1000 Euro herausgeholt.

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          Jetzt reicht es. Seit vielen Jahren stellen die Briefmarkenalben meines verstorbenen Großvaters das Regal voll. In sie hinein geschaut habe ich nie, und es hat sich auch sonst niemand dafür interessiert. Nun, vor dem nächsten Umzug, will ich sie nicht schon wieder in eine neue Wohnung mitschleppen. Ich will sie loswerden. Leicht sei das nicht, wurde ich schon gewarnt, denn die Preise sind tief gefallen, manche Sammlungen will kaum jemand mehr haben. Wo kann ich dennoch etwas herausschlagen? Im Auktionshaus, beim Händler oder einer Tauschbörse? Ich probiere alles aus und bin am Ende sogar erfolgreich.

          Dyrk Scherff

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Ich gehe mit zwölf Alben ins Rennen. Eine „blaue Mauritius“ habe ich leider nicht. Stattdessen vor allem deutsche Marken, aus dem Kaiserreich mit seinen Kolonien, Nazi-Deutschland, den Besatzungszonen nach dem Krieg, aus der DDR, West-Berlin und der Bundesrepublik. Dazu noch ein bisschen Europa ab 1890, ein paar Länder in Übersee und britische Ersttagsbriefe seit den 1970er Jahren. Da finden sich Marken mit Adolf Hitler und seinen Panzern sowie DDR-Marken, die die Volksarmee und die Geburtstage von Lenin und Engels feiern. Und ein Exemplar aus dem amerikanischen Bürgerkrieg.

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