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Boom der Börsenmäntel : Ran an den Spac

Der Eingang zu einem der Büros von Wework. Das amerikanische Unternehmen musste seinen Börsengang 2020 abblasen und versucht es nun über den Spac abermals. Bild: AP

Die Anlageform Spacs verspricht sehr viel Rendite, birgt aber auch hohe Risiken.

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          Die Spacs, die Special Purpose Acquisition Companies, sind in Mode. Neu sind sie nicht, aber sie erleben eine Renaissance. Waren es im Jahr 2019 weltweit 73 Spacs, sind es 2020 schon 256 gewesen. Und allein im ersten Quartal 2021 gingen weitere 267 Spacs an die Börse. Das eingesammelte Volumen lag in den ersten drei Monaten bei rund 83 Milliarden Dollar. Ein Ende ist nicht abzusehen.

          Spacs sind Börsenmäntel. Die Initiatoren, die sogenannten Sponsoren, sammeln Kapital ein und bringen eine leere Hülle an die Börse. Die Anleger zeichnen die Aktie für einen relativ geringen Betrag von 10 Dollar pro Aktie. Dann haben die Sponsoren, meist bekannte Namen aus der Finanzszene, zwei Jahre Zeit, um ein Unternehmen zu finden, dem sie den Börsenmantel anziehen.

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