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Blick auf den Finanzmarkt : Dax startet mit Kursgewinnen

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Der deutsche Aktienmarkt ist mit Kursgewinnen in die Woche gestartet. Börsianer rechnen mit einer ruhigen Handelswoche, da die amerikanischen Börsen am Donnerstag wegen des Feiertags Thanksgiving geschlossen sind.

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          Der deutsche Aktienmarkt ist mit Kursgewinnen in die Woche gestartet. Der Dax legt am Montag 1,6 Prozent auf 5755 Punkte zu. Der MDax gewinnt 1,9 Prozent auf 7283 Punkte, für den TecDax geht es um 1,25 Prozent auf 771 Zähler aufwärts.

          Börsianer rechnen mit einer ruhigen Handelswoche, da die amerikanischen Börsen am Donnerstag wegen des Feiertags Thanksgiving geschlossen sind. Unter den 30 Dax-Titeln sind am Montagmorgen insbesondere Deutsche Bank gefragt, die sich um 2,8 Prozent verteuern.

          Im Nebenwerte-Index MDax profitieren die Aktien des Handelskonzerns Douglas von der Aussicht auf einen neuen Großaktionär und verteuerten sich um mehr als 6 Prozent. Einem Magazinbericht zufolge will Drogeriemarkt-Betreiber Erwin Müller seine
          Beteiligung von derzeit rund 3 Prozent auf rund 18 Prozent ausbauen.

          Rentenmarkt eröffnet wenig verändert

          Die Rentenmärkte tendieren am Montagmorgen wenig verändert. Der marktführende Dezember-Bund fällt um 3 Basispunkte auf 122,58 Prozent, der Bobl-Future notiert unverändert bei 116,13 Basispunkten.

          Händler sprechen von einer Konsolidierung bei positiver Grundstimmung. Nur ein Bruch der Marken von 121,75 Prozent und besonders 121,25 Prozent würde die Lage eintrüben, heißt es in der technischen Analyse der LBBW. Nach oben sieht das Haus Widerstände bei 122,75 Prozent und 123,25 Prozent. Impulse könnten am Nachmittag von neuen amerikanischen Immobiliendaten ausgehen, heißt es am Markt.

          Euro zurück über 1,49 Dollar

          Der Euro zieht am Montag während des Übergangs aus dem asiatisch in den europäisch geprägten Handel kräftig an. Die Gemeinschaftswährung wird mit 1,4936 Dollar notiert nach 1,4863 Dollar am Freitag im späten amerikanischen Handel. Händler meinen, der Dollar leide unter Aussagen des Gouverneurs der amerikanischen Notenbankfiliale in St. Louis, James Bullard. Bullard will die lockere Geldpolitik mit dem Quantitative Easing verlängern. Das könnte die Wirtschaftserholung stützen.

          Damit werde der Markt weiterhin mit Dollar-Liquidität geflutet, heißt es am Markt. Zugleich stünden die Aussagen von Bullard in Kontrast zu Aussagen von Jean-Claude Trichet, der den Markt laut Händlern eher auf Exit-Strategien der EZB vorbereitet. Das Geschäft im Yen ist laut Händlern wegen eines Feiertags in Japan dünn.

          Technische Analysten sehen den Euro in einer großen Konsolidierungs-Formation zum Dollar. Sollte ein Ausbruch über 1,5040 Dollar erfolgen, dürfte sich eine massive Verschiebung der langfristigen Währungsrelation bis in den Bereich um 1,60 Dollar ergeben.

          Aktienkurse in Asien steigen

          Die Börsen in Fernost haben zum Wochenstart überwiegend im Plus notiert. Zu den Gewinnern in Hongkong, Shanghai und Australien zählten die Werte von Bergbaukonzern und Rohstofffirmen. Ein Grund war der Anstieg des Goldpreises um mehr als ein Prozent auf ein neues Rekordhoch. Vor allem zunehmende Inflationssorgen und Bedenken hinsichtlich des Zustands der Weltwirtschaft trieben den Preis für das Edelmetall auf den neuen Höchststand.

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