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Trip.com soll Saison retten : Süß-bitterer Börsenrekord am Finanzplatz Hongkong

Anfang März lag der Index Nasdaq Composite unter dem Wert vom Jahresbeginn: Ein Reiseveranstalter soll Hongkongs verpatzte Börsensaison nun retten. Bild: AP

Chinesische Börsenneulinge zieht es zurück in die Heimat – doch eine Erfolgsgeschichte ist die Rückkehrwelle bisher nicht. Die Kurse fallen. Erklärungen dafür gibt es viele.

          3 Min.

          Ausgerechnet ein Reiseveranstalter soll Hongkongs verpatzte Börsensaison retten. Mitten in der Pandemie, die das Urlaubsgeschäft in weiten Teilen der Welt fast zum Erliegen gebracht hat, zieht es den Schanghaier Touristikkonzern Trip.com für ein Zweitlisting in die asiatische Finanzmetropole.

          Hendrik Ankenbrand
          (hena.), Wirtschaft

          Bis zu 333 Hongkong-Dollar (36 Euro) soll ein Anteilsschein an Trip.com kosten, das bereits an der New Yorker Nasdaq notiert ist und dort mit 37,21 Dollar pro Aktie satte 13 Prozent günstiger zu haben ist. Das spricht für das Selbstbewusstsein eines Unternehmens, das im vergangenen Jahr die Hälfte seines Umsatzes eingebüßt hat, als die Welt im Lockdown war. An diesem Dienstag endet die Zeichnungsfrist. Dann wird sich zeigen, ob Trip.com dem Hongkonger Markt die lange ersehnte Erfolgsgeschichte beschert – oder eine weitere Enttäuschung.

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