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ETFs feiern Jubiläum : Anleger können nun schon seit 15 Jahren die ganze Börse kaufen

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Handelsraum an der Frankfurter Börse Bild: dpa

Sogenannte Exchange Traded Funds sind bei Anlegern wegen ihrer Transparenz und dem einfachen Investmentansatz beliebt. Mittlerweile gibt es 15 Jahre nach Start der ETF über 1000 solcher börsengehandelten Indexfonds in Deutschland.

          Am 11. April 2000 startete die Deutsche Börse als erste europäische Börse den Handel mit Indexfonds, sogenannten ETF. Eine für Anleger transparente Anlagemöglichkeit. Denn ein ETF bildet exakt die Wertentwicklung eines Börsenbarometers wie beispielsweise des deutschen Leitindex Dax nach. Verliert der Index 2 Prozent, verliert der betreffende ETF auf den Dax ebenfalls 2 Prozent. Steigt der Dax, klettert auch der Gewinn des ETF proportional. Entsprechend beliebt sind diese Produkte bei vielen Anlegern.

          Mit einem Anstieg auf aktuell 1057 gelistete ETF von 19 Anbietern, auf ein verwaltetes Fondsvermögen von 331,6 Milliarden Euro und auf ein durchschnittliches monatliches Handelsvolumen von 17 Milliarden Euro im Jahr 2015 hat das Segment auch bei der Deutschen Börse in den vergangenen 15 Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres wurde mit 51,1 Milliarden Euro ein neuer Umsatzrekord für das erste Quartal erreicht.

          Die ersten beiden ETF auf Xetra basierten im Jahr 2000 auf den europäischen Aktienindizes Euro Stoxx 50 und Stoxx Europe 50. Heute bekommen Anleger, die in einen ETF investieren wollen, die Möglichkeit mit einem solchen Produkt ein wesentlich breiter diversifiziertes Investment in eine Region, Branche oder Anlageklasse einzugehen und durch Kombination mehrerer ETFs ganz unterschiedliche Strategien umzusetzen.

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