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Börsengang geplant : Modekonzern Gap will sich aufspalten

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Die Modekette Gap will sich in zwei eigenständige Börsengesellschaften aufteilen. Bild: AP

Der kriselnde amerikanische Modekonzern Gap will sich in zwei eigenständige Börsengesellschaften aufteilen. Die Pläne sorgen an der Börse für satte Kursgewinne.

          Die mit schrumpfenden Erlösen kämpfende amerikanische Modekette Gap will mit einem Konzernumbau zurück auf Wachstumskurs. Die Pläne sähen unter anderem vor, die Marke Old Navy auszugliedern und als eigenständiges Unternehmen an die Börse zu bringen, teilte der Konzern mit.

          Gap, Athleta, Banana Republic und die übrigen Marken sollen hingegen in ein neues Unternehmen eingebracht werden, dessen Name noch nicht feststehe. Die Trennung soll bis 2020 über die Bühne gehen. Zudem plant der Vorstand, 230 Läden in den nächsten zwei Jahren zu schließen.Mit Old Navy erzielt GAP einen Jahresumsatz von rund acht Milliarden Dollar (7,03 Milliarden Euro), mit den übrigen Marken rund neun Milliarden Dollar.

          An der Börse sorgten die Nachrichten über die Umbaupläne für einen Kurssprung von rund 25 Prozent. Gleichwohl berichtete der Vorstand auch von einem Umsatzrückgang im Weihnachtsquartal um ein Prozent und warnte vor einem schwierigen ersten Halbjahr.

          GAP

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          GAP steht seit längerem unter Druck und ringt um Marktanteile im Wettbewerb etwa mit der Inditex-Tochter Zara und H&M, die mit rasch wechselnden Kollektionen den Geschmack der Kunden treffen. Bei der US-Modekette füllen sich dagegen die Lagerbestände.

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