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Blick auf den Finanzmarkt : Vorsichtig optimistisch

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Die Börse hofft: Auf Griechenland, auf den amerikanischen Immobilienmarkt, auf den deutschen Konsum, die japanische Industrieproduktion. Das ist alles kurzfristig gedacht. Muss auch sein, denn die langfristigen Perspektiven sind eher trübe.

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          Mühsam näh(e)rt sich das Eichhörnchen. In diesem Fall sammelt es keine Nüsse, sondern private Beteiligung an der Sanierung der griechischen Staatsfinanzen. Langsam zeichnet sich eine Beteiligung der europäischen Finanzbranche an den neuen Milliarden für die Hellenen ab, auch wenn noch nicht klar ist, wie viel und wer und wie.

          Jedenfalls ist das insgesamt ein Grund zum Aktien kaufen. Und da mal wieder eine positive Zahl vom amerikanischen Immobilienmarkt kam, geht es wieder nach oben - zumindest mal bis zur Abstimmung in Athen.

          Längerfristig bleiben die globalen Schuldenprobleme ungelöst. Das Schlimme sind noch nicht einmal die Schulden an sich, sondern dass diese angehäuft wurden, um den Wohlstand zu finanzieren. Wer also laut nach Sparen schreit, muss sich vergegenwärtigen, dass er auch ins eigene Fleisch sich schneidet. Und das will letztlich auch keiner, wie die Demonstrationen in Athen und das Verhalten der griechischen Opposition nur allzu deutlich zeigen.

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