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Blick auf den Finanzmarkt : Gewinnmitnahmen im Dax

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Bei Softbank (-1,1 Prozent auf 3.140 Yen) belasteten negative Erwartungen hinsichtlich der Ergebnisentwicklung. Für das Gesamtjahr sei bei dem Telekommunikations- und Medienkonzern mit einem massiven Verlust von 22 Milliarden Yen zu rechnen, so Händler. Die Papiere von Japan Drilling kletterten unterdessen um 5,7 Prozent auf 3.170 Yen - gestützt von Meldungen, nach denen die japanische Regierung bis Ende des kommenden Jahres eine Testproduktion von Erdgas aus Methanhydrat plant. Zwar sei bisher unklar, wie sich das Projekt auf die Ergebnisentwicklung bei beteiligten Firmen auswirken werde. Es werde aber über positive Effekte spekuliert, hieß es. Die Papiere der auf schwimmende Produktionssysteme spezialisierten Modec verteuerten sich um 2,5 Prozent auf 1.467 Yen. Sanrio zogen um 8,8 Prozent auf 3.265 Yen an, nach Medienberichten über einen möglichen Rekordgewinn bei dem Unternehmen. Sanrio vermarktet unter anderem die Figur „Hello Kitty“. Inpex gingen unverändert bei 605.000 Yen aus dem Handel und hielten sich damit ebenfalls etwas besser als der Gesamtmarkt. Der Konzern hatte den Verkauf von 30 Prozent seiner indonesischen Offshore-Gasblocks an eine Tochter von Royal Dutch Shell angekündigt.

Börse in Seoul schließt schwächer

Die Börse in Seoul hat am Montag schwächer geschlossen. Angesichts der anhaltenden Diskussionen im amerikanische Kongress über eine Anhebung der Schuldenobergrenze und einer damit drohenden Zahlungsunfähigkeit der Vereinigten Staaten hätten viele Investoren eine vorsichtigere Haltung eingenommen, hieß es. Dabei hätten ausländische Investoren wieder verstärkt Positionen abgebaut, nachdem die Verkaufsserie am vergangenen Freitag kurzzeitig unterbrochen worden war. Der Kospi verlor 1 Prozent auf 2.150 Punkte. Beobachter sprachen von einem breiten Ausverkauf über alle Branchen, vor allem bei Finanzwerten, Chemieaktien und Schiffbauwerten. KB Financial schlossen 1,3 Prozent leichter bei 53.900 Won und Woori Finance gaben um 1,4 Prozent auf 14.100 Won nach. Hana Financial hielten sich mit einem Aufschlag von 1 Prozent auf 40.450 Won unterdessen besser als die Branche, hier stützte die geplante Übernahme der Korea Exchange Bank. Unter den Schiffbauwerten verloren Hyundai Heavy Industries 3,2 Prozent auf 404.000 Won und Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering 3,4 Prozent auf 38.350 Won.

Börsen Chinas tendieren am Mittag sehr schwach

Die Börse in Schanghai zeigt sich am Montagmittag (Ortszeit) sehr schwach. Nach einem Zugunglück am Wochenende könnte die chinesische Regierung die Investitionen in Schienenverkehrinfrastruktur zurückfahren, befürchten Marktteilnehmer. Der Shanghai Composite Index verliert zur Mittagspause 2,1 Prozent auf 2.713 Punkte, während der HSI in Hongkong 0,8 Prozent auf 22.268 Zähler einbüßt. Hier drücke vor allem der anhaltende Streit im amerikanische Kongress über eine Anhebung der Schuldenobergrenze, heißt es. „Der Markt hat damit gerechnet, dass die staatlichen Investitionsausgaben in der zweiten Jahreshälfte wieder anziehen, der jüngste Unfall könnte aber dazu führen, dass die Regierung die geplanten Projekte noch einmal überdenkt“, so ein Analyst von Sinolink Securities. Bei dem schweren Zugunglück im Osten Chinas sind am Samstag nach Berichten staatlicher Medien mindestens 32 Menschen getötet und über hundert weitere verletzt worden. Demnach raste ein Zug in einen anderen, der wegen eines Stromausfalls nach einem Blitzschlag auf dem Gleis stand. Werte aus der Schnellzugindustrie führen die Verluste in Schanghai vor diesem Hintergrund an. China CNR verbilligen sich um 8,3 Prozent auf 5,96 Yuan, während CSR 7,8 Prozent auf 6,11 Yuan einbüßen. Aktien von Fluggesellschaften legen unterdessen zu, gestützt von der Hoffnung, dass mehr Reisende nach dem Unglück auf den Flugverkehr umsteigen könnten. Air China klettern um 0,4 Prozent auf 9,85 Yuan und China Eastern um 2 Prozent auf 5,13 Yuan.

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