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Blick auf den Finanzmarkt : Die wirtschaftliche Realität setzt sich durch

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Geld- und fiskalpolitische Stimulierungsmaßnahmen sind nicht mehr möglich oder verlieren an Wirkung, wenn Verbraucher, Unternehmen und Staaten über die Halskrause hinweg verschuldet sind. Dann setzt sich die wirtschaftliche Realität durch.

          Geld- und fiskalpolitische Stimulierungsmaßnahmen sind nicht mehr möglich oder verlieren an Wirkung, wenn Verbraucher, Unternehmen und Staaten über die Halskrause hinweg verschuldet sind. Dann setzt sich die wirtschaftliche Realität durch.

          Sie besagt, dass man mittel- und langfristig nicht mehr ausgeben kann, als man erwirtschaftet und einnimmt. Alles andere ist eine Illusion. Leider kann sie gerade bei öffentlichen Gebilden politisch über Jahrzehnte genährt werden. Gerade dann aber, wenn sich alle an den Scheinwohlstand gewöhnt haben, schlägt die Stunde der bitteren Realität (siehe auch: Hohe Schulden bedrohen das Wirtschaftswachstum).

          Es wird zudem höchste Zeit, von den Banken deutlich mehr Eigenkapital als Fundament ihrer Geschäfte zu verlangen. Denn es kann nicht sein, dass sie regelmäßig bei einem Hauch von Krise auf Kosten der Steuerzahler gerettet werden müssen.

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