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Blick auf den Finanzmarkt : Dax zum Handelsstart kaum bewegt

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Nach dem neuerlichen Rekordhoch zu Wochenbeginn hat sich der Dax am Dienstag zunächst kaum bewegt. „Aus den Vorlagen aus Asien und New York lässt sich keine klare Richtung ableiten, zudem ist die Nachrichtenlage extrem dünn“, erklärt ein Händler.

          10 Min.

          Der deutsche Aktienmarkt ist wenig verändert in den Dienstag gestartet. Bis 9.40 Uhr gewinnt der Dax 3 auf 7.287 Punkte. Charttechnisch ist der Leitindex bei 7.220 Punkten unterstützt, einen Widerstand stellt das Jahreshoch von 7.288 Punkten dar. In der zweiten Reihe zieht der MDax um 0,2 Prozent oder 21 auf 10.465 Punkte an, für den TecDax geht es um 0,2 Prozent oder 2 auf 904 Punkte nach unten. „Aus den Vorlagen aus Asien und New York lässt sich keine klare Richtung ableiten, zudem ist die Nachrichtenlage extrem dünn“, erklärt ein Händler die auf der Stelle tretenden Indizes. Auch auf der Konjunkturseite werden nur wenig Daten veröffentlicht. Unter anderem stehen aus Frankreich die Handelsbilanz und aus Deutschland die Produktionsdaten an. Bei Letzteren überwiegt nach Ansicht von Ökonomen das Risiko einer negativen Überraschung, am Montag hat bereits der Auftragseingang für Dezember enttäuscht. Am Abend könnte die amerikanische Notenbank in den Blickpunkt geraten: Mit Lacker, Lockhart und Fisher halten gleich drei regionale Notenbank-Präsidenten Reden. Im Dax steigen ThyssenKrupp um 0,9 Prozent auf 30,95 Euro. Am Morgen hat der Wettbewerber ArcelorMittal seine Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt und dabei eine Erholung der Nachfrage im laufenden Jahr in Aussicht gestellt. Salzgitter rücken um 2,5 Prozent auf 64,79 Euro vor, ArcelorMittal um 3,7 Prozent auf 28,27 Euro.

          Darüber hinaus sind zyklische Werte wie die Automobilhersteller gefragt. Daimler steigen um 1,2 Prozent auf 54,29 Euro, BMW um 1,5 Prozent auf 59,79 Euro. Toyota hat seine Gewinnprognose für das laufende Jahr erhöht und führt dies besonders auf die Absatzerwartungen in Asien zurück. Am anderen Ende des Dax geben Henkel um 1,6 Prozent auf 44,31 Euro nach. Damit sind die als defensiv geltenden Aktien bislang Tagesverlierer. Bei adidas wird ein Teil der Vortagsgewinne wieder ausgepreist, die Aktien fallen um 0,8 Prozent auf 47,32 Euro. Am Montag sorgte die Ankündigung von Vorstandschef Hainer, im laufenden Jahr die Umsatzmilliarde in China zu knacken, für Auftrieb. Indexschwergewicht Siemens fallen um 0,7 Prozent auf 93,31 Euro zurück. Im MDax steigen Demag Cranes um 1,0 Prozent auf 37,27 Euro. Als „sehr solide“ stuft BHF-Bank-Analyst Stephan Bauer die Zahlen des Kranherstellers für das erste Geschäftsquartal ein. Positiv habe der Auftragseingang überrascht, wobei die Orders von Industriekränen besonders gut ausgefallen seien. Dass der Umsatz etwas unterhalb der Markterwartungen gelegen habe, sei saisonal bedingt gewesen. Gerresheimer verbilligen sich um 3,0 Prozent auf 30,45 Euro, die Deutsche Bank hat die Aktien auf „Hold“ von „Buy“ herabgestuft. Im TecDax fallen Aixtron um 0,3 Prozent auf 31,41 Euro. Am Vorabend hat der amerikanische Konkurrent Veeco einen schwachen Ausblick abgeliefert. Jenoptik rücken um 1,0 Prozent auf 6,04 Euro vor. Analysten loben am Zahlenwerk für das vergangene Jahr die schnelle Entschuldung sowie die Margenverbesserung.

          Deutscher Rentenmarkt knapp behauptet erwartet

          Der für den Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future wird laut Experten am Dienstag knapp behauptet tendieren. Aussagen von EZB-Ratsmitglied Yves Mersch dürften nach Einschätzung der HSH Nordbank die Kurzläufer etwas belasten, erwartet die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau. Die EZB müsse handeln, wenn die Rohstoffpreisverteuerung auf die generelle Preisniveauentwicklung übergreife, forderte Mersch. Längere Laufzeiten sollten sich angesichts eines erneut nur dünn besetzten Konjunkturdatenkalenders wesentlich an den amerikanischen Vorgaben orientieren, erwartet die HSH Nordbank. Diese ließen infolge der dort bevorstehenden großvolumigen Anleiheauktionen wenig Raum für Kursgewinne erwarten, sondern sollten weiter leicht steigende Renditen verzeichnen. Die Handelsspanne sieht die HSH Nordbank zwischen 122,40 bis 123,15 Punkten.

          Euro legt leicht zu Dollar und Yen zu

          Der Euro startet mit leichten Wechselkursgewinnen zu Dollar und Yen in den Dienstag. Devisenhändler verweisen unter anderem auf den angesichts der sich fortsetzenden Rally an den Aktienmärkten wieder gestiegenen Risikoappetit der Investoren. Noch dazu hat am Abend Luxemburgs EZB-Ratsmitglied Yves Mersch gesagt, die Notenbank müsse handeln, wenn der Rohstoffpreisanstieg auf die generelle Entwicklung der Lebenshaltungskosten übergreife. Dies gelte unabhängig von einer Rücknahme der überreichlichen Liquiditätsversorgung. Damit seien die zuvor wieder in ruhigeres Fahrwasser gelenkten Zinsanhebungsspekulationen abermals etwas geschürt worden, so ein Marktteilnehmer. Die charttechnische Situation des Euro zum Dollar trübt sich nach Einschätzung von Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen unterdessen jedoch gefährlich ein. Nur ein schnelles Überwinden der Zone von 1,3722/58 Dollar werde das Bild kurzfristig nochmals positiv drehen. „Die Wahrscheinlichkeit für eine solche, dynamische Bewegung sehen wir allerdings als gering an“, so Umlauf. Zum einen lieferten die heutigen Fundamentaldaten wohl zu wenig Impulse, zum anderen meldeten sich in den Vereinigten Staaten eher Federal-Reserve-Vertreter zu Wort, die der extrem laxen amerikanische Geldpolitik kritisch begegneten. Die Feinunze Gold kostet am Dienstagmorgen 1.351,53 Dollar, am Montagnachmittag wurde sie in London mit 1.347,50 Dollar festgestellt.

          Konjunkturoptimisten lassen Japans Börse freundlich schließen

          Mit dem Rückenwind der Aufschläge an Wall Street hat die Börse in Tokio am Dienstag etwas fester geschlossen. Gebremst wurde der Anstieg jedoch durch die Stärke des Yen. Der Nikkei-225 gewann 0,4 Prozent oder 44 Punkte auf 10.636. Der breiter aufgestellte Topix legte um 0,4 Prozent oder 4 Zähler auf 944 zu. Nach Aussage von Händlern steigt der Konjunkturoptimismus über die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten. „Nachdem die japanische Berichtssaison weitgehend durch ist, gibt es nicht mehr viele regionale Impulse. Daher dürften diese verstärkt von außen kommen“, sagte ein Analyst. Für den Wochenverlauf sehen Analysten einen Widerstand bei 10.750 Zählern, bei 10.500 Punkten eine Unterstützung für den japanischen Leitindex. Mit dem monatlichen Verfall von Optionsgeschäften in der laufenden Woche eröffne sich weiterer Spielraum nach oben, hieß es im Handel. Dabei könne die Marke von 11.000 Zählern angelaufen werden. Unterdessen ist dank einer guten Exportentwicklung der Überschuss in der japanischen Leistungsbilanz im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat um 30,5 Prozent auf 1,195 Billionen Yen gestiegen. Volkswirte hatten nur einen Aktivsaldo von 1,159 Billionen Yen erwartet. Eine Mehrheit der Sektoren beendete die Sitzung im Plus. Gesucht waren unter anderem Versicherungswerte, Tokio Marine kletterten um 3,1 Prozent auf 2.587 Yen. Beflügelt von einem positiven Analystenkommentar stiegen KDDI um 5,7 Prozent auf 506.000 Yen. Nach positiven Neunmonatszahlen ging es für Chiyoda um 1,9 Prozent auf 763 Yen aufwärts. Nach Vorlage von Geschäftszahlen sanken im Bausektor Obayashi um 0,8 Prozent auf 389 Yen, Kajima stiegen dagegen nach Zahlenausweis um 4,5 Prozent auf 231 Yen. Nach Bekanntgabe eines Aktienrückkaufprogramms und von Geschäftszahlen gingen Japan Tobacco unverändert bei 333.000 Yen aus der Sitzung. Enttäuschung über eine nicht angehobene Unternehmensprognose ließ Suzuki Motor um 0,8 Prozent auf 1.971 Yen sinken. Im Vorfeld der nachbörslich vorgelegten Geschäftszahlen schlossen Toyota Motors unverändert bei 3.490 Yen.

          Börse in Seoul schließen wegen Zinsspekulationen leichter

          Steigende Inflationssorgen in Asien haben die Börse in Seoul am Dienstag belastet und die südkoreanischen Kurse mit leichterer Tendenz schließen lassen. Der Kospi ermäßigte sich um 0,6 Prozent oder 12 Punkte auf 2.070. Anleger rechneten mit geldpolitischen Straffungen in der Region, die des Wachstums bremsten, hieß es im Handel. Am Markt werde verstärkt auf eine Zinsanhebung der südkoreanischen Notenbank am Freitag spekuliert. „Weil die Bank of Korea sehr wahrscheinlich die Leitzinsen um mindestens 0,25-Prozentpunkte anheben wird, um der steigenden Inflation Herr zu werden, verkaufen vor allem ausländische Anleger südkoreanische Aktien und nehmen Gewinne mit“, sagte ein Händler. Allerdings halte sich die Belastung durch die Zinsspekulation in Grenzen, merkte ein Analyst an. Investoren stünden vor dem Problem, dass die Inflationsentwicklung den Anleihemarkt unattraktiver mache, daher bleibe zur Anlage eigentlich nur der Aktienmarkt. Gedrückt von Gewinnmitnahmen zählten Aktien aus der Schiffsbaubranche zu den größten Verlierern. Daewoo Shipbuilding gaben 6,8 Prozent auf 36.850 Won und Hyundai Heavy 2,3 Prozent auf 463.000 Won ab.

          Börse in Hongkong tendiert mittags etwas leichter

          Belastet von Verlusten im Immobiliensektor präsentiert sich die Börse in Hongkong am Dienstagmittag (Ortszeit) etwas leichter. Der HSI gibt nach der ersten Handelsphase 0,5 Prozent oder 109 Punkte auf 23.444 ab. Im Vergleich zum Vortag zieht das Umsatzvolumen in Hongkong an, wie ein Händler anmerkt. Die chinesische Leitbörse in Schanghai bleibt am Berichtstag aufgrund der Neujahrsfeiertage weiterhin geschlossen. Der Aktienmarkt in Hongkong hinke den amerikanische Börsen unverändert hinterher, weil über den chinesischen Märkten weiterhin das Damoklesschwert einer Zinserhöhung schwebe, sagt Analyst Castor Pang von Cinda International. Allerdings seien die Bewertung günstig und ein weiterer Fall der Notierungen daher unwahrscheinlich. Der Handel dürfte sich bis zum Sitzungsende in einer Spanne zwischen 23.300 und 24.000 Zählern bewegen. Der Sektor der Immobilienentwickler verliert 1,9 Prozent, nachdem Regierungspläne über eine Ausweitung der Landzuteilung bekannt geworden sind. SHK Properties sinken um 1,6 Prozent auf 128,10 Hongkong-Dollar, Cheung Kong um 2 Prozent auf 128,70 Hongkong-Dollar und Sino Land um 2 Prozent auf 14,58 Hongkong-Dollar.

          Ölpreise leicht gestiegen

          Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im März kostete im asiatischen Handel 99,39 Dollar. Das waren 14 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 1 Cent auf 87,49 Dollar. Nachdem die Lage in Ägypten sich etwas entspannt habe, gerieten jetzt die Ölpreise unter Druck, sagten Händler. Am Donnerstag war der Brent-Ölpreis zeitweise noch bis auf 103,37 Dollar geklettert. Grundsätzlich seien die Ölmärkte gut versorgt, sagten Händler. Es gebe derzeit keine Engpässe. Bisher hätten sich Sorgen, dass die Ölversorgung über den Suezkanal gefährdet sein könnte, nicht bewahrheitet.

          Neuigkeiten und Kursbewegungen nach Börsenschluss an der Wall Street

          Gehalten präsentierten sich die Aktienkurse im nachbörslichen amerikanischen Handel am Montag im Vergleich zum regulären Geschäft. Der Nasdaq After Hours Indicator stieg um 0,5 Punkte auf 2349,7 Zähler.

          Die Aktien von Veeco Industries sind am Montagabend im nachbörslichen amerikanischen Handel unter Druck geraten, nachdem das Unternehmen Ergebnisse in Aussicht gestellt hatte, die niedriger waren als von Analysten erwartet. Der Wettbewerber der deutschen Aixtron stellte einen bereinigte Gewinn von 1,02 bis 1,39 Dollar je Aktie bei Umsätzen von 215 Millionen bis 265 Millionen Dollar in Aussicht. Analysten hatten bislang im Mittel 1,45 Dollar oder 293 Millionen Dollar erwartet. Für das abgelaufene Quartal berichtete der Hersteller von Hersteller von Maschinen für die LED-Produktion einen bereinigten Gewinn von 1,62 Dollar je Aktie bei 300 Millionen Dollar Umsatz. Die Aktie fiel um 2,9 Prozent auf 43,85 Dollar. Die Papiere von Herley haussierten dagegen um 15,7 Prozent auf 18,80 Dollar. Der Mikrowellentechnologie-Spezialist hatte einer Übernahme durch Kratos Defense & Security Solutions zugestimmt. Kratos zahlt 270 Millionen Dollar oder 19 Dollar je Aktie in bar. Kratos-Aktien verloren 3,3 Prozent auf 13,55 Dollar. Die Papiere von Principal Financial fielen um 4,4 Prozent auf 32,22 Dollar, nachdem die Quartalszahlen des Versicherers schwächer ausgefallen waren als von Analysten im Mittel erwartet.

          Wall Street schließt freundlich - Finanzwerte ziehen Indizes hoch

          Fusionsfantasie, Unternehmenszahlen sowie die Erleichterung über die am Berichtstag friedliche Entwicklung in Ägypten haben am Montag den amerikanische Aktienmarkt nach oben geführt. Der Dow-Jones-Index (DJIA) für 30 Industriewerte stieg um 0,6 Prozent oder 69 Punkte auf 12.162. Bei 12.188,69 Punkten markierte der Index ein neues Jahreshoch. Der S&P-500-Index ging es um 0,6 Prozent oder 8 Zähler auf 1.319 nach oben. Der Nasdaq-Composite-Index legte um 0,5 oder 15 Punkte auf 2.784 zu. Das Umsatzvolumen fiel auf 0,88 (Freitag: 0,92) Milliarden Aktien. Auf 2.073 Kursgewinner entfielen 917 -verlierer, unverändert schlossen 108 Titel. Vor allem von den Finanzwerten kam Rückenwind, der die Blue-Chip-Indizes auf neue Jahreshöchststände klettern ließ. Bank of America zogen um 2,7 Prozent auf 14,67 Dollar an. Die Bank hat am Freitagabend die Auslagerung notleidender Hypotheken bekannt gegeben. Die neue Geschäftseinheit soll 1,3 Millionen überfällige Hypotheken, Zwangsvollstreckungen und Forderungen von Anlegern zum Rückkauf problembehafteter Hypotheken betreuen. Auch die Papiere anderer großer Banken legten zu: Wells Fargo stiegen um 1,7 Prozent und Goldman Sachs um 1,4 Prozent. Morgan Stanley verteuerten sich um 1,7 Prozent und J.P.Morgan zogen um 2 Prozent an.

          Loews kletterten um 4,5 Prozent auf 43,27 Dollar. Der Versicherer CNA Financial, der zu Loews gehört, hat im vierten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von 1,18 Dollar den Analystenkonsens von 0,69 Dollar weit übertroffen. CNA Financial steuert knapp zwei Drittel der Erträge von Loews bei. Die Aktien von Kreditkarten-Unternehmen profitierten von Zahlen zu den Konsumentenkrediten. Im Dezember stiegen die Verbraucherkredite um 6,1 Milliarden Dollar gegenüber dem November, während Volkswirte im Konsens lediglich ein Plus von 2 Milliarden Dollar erwartet hatten. Und dies, obwohl die Vormonatszahl, also die Daten zum November, auf plus 2,0 Milliarden von plus 1,3 Milliarden hochrevidiert wurde. Visa steigerten sich um 1,4 Prozent auf 73,93 Dollar und MasterCard um 1,1 Prozent auf 249,98 Dollar. Beckman Coulter stiegen um 10 Prozent auf 82,65 Dollar. Der Industriekonzern Danaher will Beckman Coulter für 83,50 Dollar je Aktie oder 6,8 Milliarden Dollar in bar inklusive Schulden übernehmen. Beckman Coulter entwickelt biotechnologische Testverfahren. Pfizer verloren dagegen 1,4 Prozent auf 19,04 Dollar. Der Pharmakonzern übernimmt von der dänischen Ferrosan das Geschäft mit Diät- und so genannten Lifestyle-Produkten. Dazu zählen Multivitamin- und Omega-3-Tabletten sowie Hautpflegemittel. AOL gaben um 0,89 Prozent auf 21,19 Dollar nach. Der Internetdienstleister kauft für 315 Millionen Dollar die Website der „Huffington Post“. Diese wurde 2005 gegründet und registriert monatlich rund 25 Millionen Nutzer. Hasbro gewannen 1,8 Prozent auf 45,63 Dollar. Der Spielzeughersteller hat im vierten Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,02 Dollar erzielt und damit den Analystenkonsens um 0,10 Dollar übertroffen. Während der Absatz mit Spielzeug für Mädchen im vergangenen Jahr um 5 Prozent zulegte, gingen die Verkäufe von Spielzeug für Jungen um 7 Prozent zurück.

          Amerikanische Anleihen tendierten am Montag uneinheitlich

          Zehnjährige Treasuries haben sich am Montag den sechsten Tag in Folge mit Abschlägen präsentiert. Die Kurse der Titel mit einem Kupon von 2,625 Prozent fielen um 2/32 auf 91-22/32. Die Papiere rentierten mit 3,632 Prozent. Der Kurs der 30-jährigen Staatsanleihe mit einem Kupon von 4,250 Prozent stieg dagegen um 15/32 auf 92-27/32. Ihre Rendite fiel von 4,729 auf 4,697 Prozent. Die Teilnehmer bereiteten sich auf die umfangreichen Auktionen von Staatsanleihen in dieser Woche vor, die ein Gesamtvolumen von 72 Milliarden Dollar erreichen, hieß es am Markt. Dies habe die zehnjährigen Titel leicht belastet. Händler verwiesen darauf, dass die Renditen der Treasuries nun wieder das Niveau vom Mai erreicht haben. Am Freitag waren die Titel aus ihrer Spanne ausgebrochen, die seit Mitte Dezember Gültigkeit hatte. Grund war der amerikanische Arbeitsmarktbericht, der Hoffnungen auf eine Erholung der amerikanischen Konjunktur gemacht hatte.

          Lateinamerikas Börsen am Montag überwiegend im Minus

          Die größeren lateinamerikanischen Börsen sind am Montag überwiegend mit Verlusten in die Handelswoche gestartet. Ein leichtes Plus gab es nur im brasilianischen Sao Paulo, wo der Aktien-Index Bovespa um 92,89 Zähler (0,14 Prozent) auf 65 362,04 Punkte zulegen konnten. In Mexiko-Stadt hingegen büßte der IPC-Index 287,24 Zähler (0,76 Prozent) ein und schloss bei 37 451,84 Punkten. Auch der Merval-Index in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires fiel 71,50 Zähler (1,97 Prozent) auf 3559,72 Punkte.

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