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Blick auf den Finanzmarkt : Dax zeigt sich knapp gehalten

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Am deutschen Aktienmarkt treten die Kurse am Dienstag im frühen Handel auf der Stelle. Nachdem der Dax am Montag noch auf ein 19-Monats-Hoch gestiegen war, nehmen Investoren nun kurzfristig so etwas wie eine Auszeit.

          Am deutschen Aktienmarkt treten die Kurse am Dienstag im frühen Handel auf der Stelle. Nachdem der Dax am Montag noch auf ein 19-Monats-Hoch gestiegen war, nehmen Investoren nun eine Auszeit. Quartalszahlen von Alcoa vom Montagabend entfachen keine Kursfantasie mehr. Und am Abend steht mit Intel ein nächstes Schwergewicht mit Quartalszahlen auf der Agenda. Der Dax gibt gegen 9.33 Uhr um 5 Punkte auf 6.245 nach. Die Kursausschläge im Dax und auch bei den Nebenwerten halten sich bislang in engen Grenzen. Technisch ist der Dax auf Tagessicht bei 6.192 Punkten unterstützt. Bei 6.314 Zählern liegt ein Widerstand. In den Vereinigten Staaten werden am Nachmittag Zahlen zu Inflation und zur Handeslbilanz veröffentlicht. Kursbewegende Nachrichten sind Mangelware. K+S geben um 1 Prozent auf 42,29 Euro nach. Der Düngemittelproduzent CF Industries aus Deerfield, Illinois, hat mit Umsatzzahlen enttäuscht, was nach Aussage von Händlern etwas auf den Aktien von K+S lastet. An der Börse in Oslo verlieren die Papiere des Düngemittelherstellers Yara 1,4 Prozent. Die Papiere von HeidelCement geben 0,6 Prozent auf 43,26 Euro nach. Die Commerzbank und der UniCredit haben vorbörslich rund 4,5 Millionen Stückaktien von HeidelCement im Gesamtwert von etwa 190 Millionen Euro bei institutionellen Anlegern platziert. Laut Händlern wurden die Aktien zum Preis von 42,50 Euro je Aktie am Markt platziert. Aktien von MediGene verteuern sich um 1,9 Prozent auf 3,08 Euro. Das Biotechnologie-Unternehmen verkauft das Programm zur Entwicklung von krebszerstörenden, onkolytischen Herpes Simplex Viren an das amerikanische Unternehmen Catherex. Im Gegenzug erhält MediGene 40 Prozent der Anteile an der Catherex.

          Renten-Futures eröffnen wenig verändert

          Die Renten-Futures sind am Dienstag wenig verändert in den Handel gestartet. Der Bund-Future mit Fälligkeit Juni steigt im frühen Geschäft um 4 Ticks auf 122,77 Prozent. Das bisherige Tageshoch liegt bei 122,79 Prozent, das Tagestief bei 122,70 Prozent. Umgesetzt wurden bislang rund 23.000 Kontrakte. Der BOBL-Future mit Fälligkeit Juni gewinnt 2 Ticks auf 116,80 Prozent. Nach Einschätzung der Helaba wird Griechenland weiterhin als Haupteinflussfaktor auftreten. Denn auch nach Bekanntgabe der Details des Rettungsplanes könne nicht von Entwarnung gesprochen werden. Zwar hätten sich die Renditen griechischer Staatsanleihen von ihren Höchstständen entfernt und der Spread zu vergleichbaren Bundesanleihen sei zwischenzeitlich auf 322 Basispunkte nach 426 Basispunkten im Hoch gesunken. Dennoch bleibe abzuwarten, ob und wie es dem angeschlagenen Land gelingen werde, die ihm auferlegten Sparmaßnahmen umzusetzen, um die Haushaltskonsolidierung voranzutreiben. Trotz der Erholung des Bund am Vortag nach den anfänglichen Verkäufen gestalte sich das technische Bild weiterhin wenig Bund-freundlich. Im Wochenchart stünden die Indikatoren auf Verkauf, und auch im Tageschart des aktuellen Kontrakts seien Stochastic und MACD abwärts gerichtet. Die Analysten sehen die Handelsspanne am Berichtstag zwischen 122,20 Prozent und 123,18 Prozent.

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