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Blick auf den Finanzmarkt : Dax zeigt sich gut gehalten

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Nach dem vorangegangenen Anstieg des Wechselkurses des Dollar zum Yen entwickelten sich unter den Standardwerten aus dem Dow-Jones-Index vor allem die Exportwerte unterdurchschnittlich. Alcoa verloren 0,5 Prozent auf 11,43 Dollar. Gesucht waren hingegen als defensiv geltende Werte, Pfizer verteuerten sich um 1,1 Prozent auf 17,27 Dollar, Kraft Foods um 1,7 Prozent auf 31,59 Dollar. In der zweiten Reihe beflügelte die Ankündigung eines Aktienrückkaufs MasterCard, die um 5,2 Prozent auf 210,18 Dollar zulegten. Der Kreditkartenanbieter will eigene Anteile im Wert von bis zu 1 Milliarden Dollar erwerben. Novell verteuerten sich um 5,9 Prozent auf 5,90 Dollar. Die „New York Post“ meldete, dass das Software-Unternehmen in zwei Teile aufgespalten und an strategische Investoren verkauft werden soll. AK Steel reduzierten sich um 5,7 Prozent auf 13,70 Dollar. Das Unternehmen hat den Ausblick für das dritte Quartal nach unten gesenkt. US Steel rechnet nun mit einem operativen Verlust von 20 Dollar je Tonne, nachdem ursprünglich ein Gewinn von 15 Dollar je Tonne eingeplant war. Ein Grund seien höhere Kosten für Rohstoffe wie auch höhere operative Kosten. Micron Technologies gerieten mit einer Analystenaussage unter Druck. Goldman Sachs hat die Titel des Unternehmens auf Neutral von Buy abgestuft. Die Aktie verlor 4,5 Prozent auf 6,94 Dollar.

Amerikanische Anleihen tendierten am Mittwoch etwas leichter

Leichter haben sich die Notierungen der amerikanische Anleihen mit längerer Laufzeit am Mittwoch präsentiert. Zehnjährige Staatsanleihen mit einem Kupon von 2,625 Prozent fielen um 11/32 auf 99-6/32 und rentieren mit 2,72 Prozent. Der mit 3,875 Prozent verzinsten 30-jährige Staatsanleihe verlor 1-08/32 auf 100-2/32. Die Rendite beträgt 3,87 Prozent. Teilnehmer verwiesen auf die Intervention Japans zu Ungunsten des Yen. Dies habe zu verstärktem Interesse an japanischen Aktien und zum Verkauf von amerikanische Anleihen mit längerer Laufzeit geführt. Auch in Treasuries mit kürzerer Laufzeit sei umgeschichtet worden. Zudem belastete auch das Nachlassen der Spekulation auf umfangreiche Treasury-Käufe durch die Federal Reserve, wie Händler sagten.

Börsen in Lateinamerikas zeigten sich am Mittwoch uneinheitlich

Die größeren Börsen Lateinamerikas haben sich am Mittwoch unterschiedlich entwickelt. Im brasilianischen São Paulo stieg der Index der Bovespa-Börse 415,85 Punkte (0,61 Prozent) auf 68 106,85 Zähler. Der IPC-Index in Mexiko-Stadt sank kaum spürbar 11,31 Punkte oder 0,03 Prozent auf den Endstand von 33 046,69 Zählern. In Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires endete der Wertpapierhandel ebenfalls leicht im Minus: Der Merval-Index verlor 3,55 Zähler oder 0,14 Prozent auf 2439,28 Punkte.

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