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Blick auf den Finanzmarkt : Dax tendiert freundlich

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Die amerikanischen Staatsanleihen haben sich am Montag im späten New Yorker Handel kaum verändert gezeigt. Anleihekäufe der amerikanische Notenbank und ein Terroranschlag in Moskau verschafften dem Anleihemarkt etwas Zulauf, wie Händler sagten. Allerdings habe die optimistische Stimmung an den Aktienmärkten einen stärkeren Anstieg der Treasury-Kurse verhindert. Die Kurse zehnjähriger Titel mit einem Kupon von 2,625 Prozent notierten kaum verändert bei 93-18/32 und rentierten mit 3,406 Prozent. Der Kurs der mit 4,250 Prozent verzinsten 30-jährigen Staatsanleihe gewann 5/32 auf 95-2/32. Ihre Rendite fiel von 4,566 auf 4,558 Prozent. Am Montag kaufte die amerikanische Notenbank Anleihen im Volumen von 8,869 Milliarden Dollar zurück, die in den Jahren 2016 bis 2017 fällig werden. Die Käufe bewegten sich damit am oberen Ende der Spanne von 7 Milliarden bis 9 Milliarden Dollar, die die Federal Reserve in Aussicht gestellt hatte. Sie waren Teil der Anleihekäufe im Volumen von 600 Milliarden Dollar, die die Notenbank im November beschlossen hatte, um die amerikanische Wirtschaft zu stützen. Am Berichtstag ereignete sich überdies ein Selbstmordattentat in Moskau. Bei dem Anschlag am Flughafen Domodedowo in der russischen Hauptstadt wurden mindestens 31 Menschen getötet und über 100 Personen verletzt. Wichtige Konjunkturdaten wurden zu Wochenbeginn nicht veröffentlicht. Am Dienstag stehen jedoch mit der „State of the Union“-Rede des amerikanische Präsidenten Barack Obama zur Lage der Nation und dem Beginn der zweitägigen Notenbanksitzung gleich zwei wichtige Termine an. Ebenfalls am Dienstag werden der Case-Shiller-Hauspreisindex und der Index des Verbrauchervertrauens des Conference Board veröffentlicht. Überdies wird das amerikanische Finanzministerium am Dienstag zweijährige Notes im Volumen von 35 Milliarden Dollar verkaufen. Viele Anleger hätten sich auch in Erwartung dieser Auktion zurückgehalten, hieß es.

Lateinamerikas Börsen schlossen am Montag uneinheitlich

Die wichtigeren lateinamerikanischen Börsen sind uneinheitlich in die neue Handelswoche gestartet. Im brasilianischen São Paulo stieg der Index der Bovespa-Börse (Ibovespa) am Montag um 293,48 Punkte oder 0,42 Prozent auf 69 426,60 Zähler. Der IPC-Index in Mexiko-Stadt legte um 346,79 Punkte (0,93 Prozent) auf 37 667,90 Punkte zu. Der Merval-Index in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires schloss dagegen mit einem Minus von 16,46 Punkten (0,45 Prozent) auf einem Endstand von 3631,80 Zählern.

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