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Blick auf den Finanzmarkt : Dax tendiert freundlich

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Freundliche Vorgaben und allgemeiner Optimismus haben dem deutschen Aktienmarkt am Freitag einen Handelsstart im Plus beschert. Der Kurs des Euro liegt gegen den Dollar auf höchstem Stand seit 15 Monaten. Am Rentenmarkt kommt es zu Kursverlusten.

          Mit freundlichen Kursen ist der deutsche Aktienmarkt in den Freitag gegangen. Vor allem Kursgewinne der Finanzwerte und Versorger sorgen dafür, dass der Dax gegen 9.46 Uhr um 0,7 Prozent oder 52 Punkte auf 7.231 steigt. Der Index profitiert von auch von Kursgewinnen im späten amerikanischen Handel am Donnerstag sowie an den asiatischen Börsen.

          Auch der zum Dollar auf ein neues 15-Monatshoch gestiegene Euro bremst die Aktien bislang nicht. Aus technischer Sicht ist der Dax am Freitag bei 7.109 Punkten unterstützt, bei 7.249 Punkten liegt ein Widerstand. Händler rechnen mit einem ruhigen Geschäft vor dem Beginn der Saison der Quartalsberichte in den Vereinigten Staaten . Traditionell eröffnet Alcoa am Montag den Zahlenreigen. Eon steigen um 1,8 Prozent auf 22,62 Euro. Die Bank UBS hat die Aktie auf eine Empfehlungsliste genommen. RWE legen um 1,1 Prozent auf 47,19 Euro zu. Ein vorsichtiger Kommentar des niederländischen Wettbewerbers TNT zum ersten Quartal lastet auf Deutsche Post, die um 1,3 Prozent auf 12,75 Euro nachgeben.

          Deutsche Börse bauen die Kursgewinne vom Donnerstag aus, die Aktie gewinnt weitere 2,2 Prozent auf 54,10 Euro. Bei der zuletzt sehr volatilen Commerzbank-Aktie hat sich die Lage etwas beruhigt, die Aktie steigt um 1,1 Prozent auf 5,49 Euro. Die Hochtief-Tochter Leighton steht nach Informationen der Zeitung „The Australian“ vor einer Kapitalerhöhung im Volumen von 600 Millionen bis 800 Millionen australische Dollar. Die Aktien von Hochtief geben um weitere 0,3 Prozent auf 69,75 Euro nach, nachdem sie am Donnerstag nach einer Gewinnwarnung eingebrochen waren. Roth & Rau büßen 5 Prozent auf 18,22 Euro ein. Der Ausblick des Solarunternehmens für das laufende Jahr wird im Handel als eine Enttäuschung aufgefasst.

          Renten-Futures eröffnen mit leichten Abgaben

          Die Renten-Futures neigen am Freitag erneut zur Schwäche. Im Eurex-Handel verliert der Bund-Future mit Fälligkeit im Juni gegen 8.23 Uhr MESZ 16 Ticks auf 120,46 Prozent. Im Tagestief lag der Kontrakt bei 120,45 Prozent und im Tageshoch bei 120,52 Prozent. Umgesetzt worden sind bislang 16.767 Kontrakte. Der Bobl-Future gibt um 14 Ticks auf 114,17 Prozent nach. Aus technischer Sicht ist der Bund-Future nach Einschätzung von Helge Bouchain von der HSH Nordbank bei 120,23 Prozent unterstützt, ein Widerstand liege bei 121,23 Prozent. Als möglichen Impulsgeber wertet der Analyst das informelle Treffen der ECOFIN-Finanzminister in Brüssel. Dort soll es auch um das Hilfeersuchen des hoch verschuldeten Portugal um EU-Unterstützung gehen.

          Euro auf höchstem Stand seit 15 Monaten

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