https://www.faz.net/-gv6-1590o

Blick auf den Finanzmarkt : Dax tendiert etwas fester

  • Aktualisiert am

Gestützt auf positive amerikanische Vorgaben ist der deutsche Aktienmarkt am Dienstag mit Kursgewinnen in den Handel gestartet. Mit der Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank Fed am Abend stünden nun wieder wichtige Impulse an, heißt es. Ein Signal für eine Zinswende wird aber nicht erwartet. Zuvor kommen bereits wichtige Daten aus der Eurozone, vor allem der ZEW-Index in Deutschland um 11 Uhr.

          8 Min.

          Gestützt auf positive amerikanische Vorgaben ist der deutsche Aktienmarkt am Dienstag mit Gewinnen gestartet. Der Dax stieg im frühen Handel um 0,53 Prozent auf 5934 Punkte. Für den MDax ging es um 0,58 Prozent auf 7896 Punkte hoch und der TecDax legte um 0,32 Prozent auf 829 Punkte zu. Der Markt wartet auf die Zinsentscheidung der amerikanische Notenbank Fed am Abend.

          Für Infineon Technologies ging es an der Indexspitze um 2,39 Prozent auf 4,413 Euro hoch. Der Chiphersteller investiert wegen der anhaltend hohen Nachfrage weiter in sein Werk in Dresden. Auch Daimler waren mit plus 1,11 Prozent auf 33,70 Euro gefragt. Neben Neuzulassungen im Februar rückte für den Autobauer insbesondere ein Zeitungsbericht über eine mögliche Überkreuzbeteiligung mit Renault in den Fokus.

          Mit der Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank Fed am Abend stünden nun wieder wichtige Impulse an, sagte Marktanalyst James Hughes von CMC Markets. Ein Signal für eine Zinswende wird aber nicht erwartet. Zuvor kommen bereits wichtige Daten aus der Eurozone, vor allem der ZEW-Index in Deutschland um 11 Uhr. Auf der Unternehmensseite bleibt es unterdessen eher ruhig.

          Deutsche Anleihen: Minimale Kursverluste zum Start

          Der deutsche Rentenmarkt ist am Dienstag mit minimalen Kursverlusten in den Handel gestartet. Der für den Anleihemarkt richtungweisende Euro-Bund-Future büßte im frühen Handel 0,02 Prozent auf 122,68 Punkte ein. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 3,152 Prozent. „Am europäischen Staatsanleihemarkt gibt es zwar mit den Preisdaten und dem ZEW-Index erstmals in dieser Woche ein paar neue heimische Wirtschaftsdaten zu verarbeiten, die Musik spielt jedoch woanders“, heißt es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Tonangebend sei die Zinsentscheidung der amerikanische Notenbank. Da keine Zinsänderung erwartet werde, richte sich das Interesse auf mögliche neue Hinweise zum Ausstieg aus der exzessiv hohen Liquiditätsbereitstellung des amerikanische Bankensystems. Auch aus Sicht des Bankhauses HSBC Trinkaus bestimmt am Dienstag das Warten auf die amerikanische Notenbank das Geschehen. Vor der Fed-Sitzung dürfte der Bund-Future unterhalb von 123 Zählern pendeln.

          Devisen: Euro steigt wieder in Richtung 1,37 Dollar

          Der Euro ist am Dienstag wieder Richtung 1,37 amerikanische Dollar gestiegen. Im asiatischen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,3689 Dollar. Der Dollar war damit 0,7304 Euro wert. Am Montag war der Euro zeitweise bis auf 1,3776 Dollar geklettert im Verlauf aber deutlich unter Druck geraten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3705 (Freitag: 1,3765) Dollar festgesetzt. In der Eurozone steht aus Sicht der Landesbank Hessen-Thüringen zwar mit der ZEW-Umfrage eine wichtige Datenveröffentlichung an. Die Zinsentscheidung der amerikanische Notenbank werfe aber ihre Schatten voraus. Deshalb dürfte die Marktreaktionen auf die deutschen Daten eher gering ausfallen. Eine Leitzinsänderung wird in den Vereinigten Staaten unterdessen nicht erwartet.

          Gewinnmitnahmen belasten in Tokio Exporttitel

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Eine Frau mit einer Packung Eier – im Hintergrund das Kapitol in Havanna

          Corona-Krise auf Kuba : Schlimmer als die Pandemie

          In Kuba setzt die Regierung strenge Maßnahmen gegen Corona ein. Noch härter als die Pandemie trifft die Menschen jedoch die Lebensmittelkrise. Das Land schlittert in eine immer schwierigere Situation.
          Der amerikanische Präsident Donald Trump bei einer Wahlveranstaltung

          Donald Trump : „Deutschland will mich abgewählt sehen“

          Das deutsch-amerikanische Verhältnis hat sich unter Donald Trump erheblich verschlechtert. Der amerikanische Präsident ist sich sicher, dass seine Niederlage nicht nur von China und Iran, sondern auch von Deutschland begrüßt werden würde.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.