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Blick auf den Finanzmarkt : Dax startet mit Kursgewinnen

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Die Aktien von Eon sorgen am Mittwoch nach Zahlen und einer Prognoseerhöhung für Aufwind im Dax. Die Eröffnungsgewinne seien ansonsten aber der Vorgabe geschuldet: Der Future auf den Dow Jones gewann seit dem Xetra-Schluss am Vortag 0,80 Prozent.

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          Die Aktien von Eon sorgen am Mittwoch nach Zahlen und einer Prognoseerhöhung für Aufwind im Dax. Dieser steigt um 0,9 Prozent auf 5664 Punkte zu. Am Vortag hatte der Leitindex mit minus 0,12 Prozent laut Händlern lediglich durchgeatmet. Der MDax mittelschwerer Werte gewinnt 1,1 Prozent auf 7267 Zähler, der TecDax steigt um 0,9 Prozent auf 759 Punkte.

          Die Eröffnungsgewinne seien der guten Vorgabe geschuldet: Der Future auf den Dow Jones gewann seit dem Xetra-Schluss am Vortag 0,80 Prozent. „Es wird ein arbeitsreicher Tag“, sagt ein Händler mit Blick auf die zahlreichen Bilanzen.

          Eon legen nach der Ergebnisvorlage 2,3 Prozent auf 27,56 Euro zu. Der Versorger erhöhte überraschte abermals die Prognose. Börsianer werteten die Zahlen auf den ersten Blick positiv.

          Henkel verlieren hingegen nach endgültigen Zahlen zum dritten Quartal 0,25 Prozent auf 32,32 Euro. Eigentlich sei die große Überraschung ausgeblieben, allerdings erwartet der Konsumgüter- und Klebstoffhersteller für das vierte Quartal eine geringere Dynamik im Verbrauchergeschäft. Commerzbank-Analyst Andreas Riemann sieht derzeit keine Impulse für die Aktie.

          Belastet von einer negativen Studie büßen K+S am Dax-Ende 0,75 Prozent auf 38,31 Euro ein. Die UBS senkte ihr Kursziel für die Aktien des Düngemittelherstellers von 30 auf 27 Euro und bekräftigte die Verkaufsempfehlung mit „Sell“.

          Rentenmarkt tendiert knapp behauptet

          Der Rentenmarkt tendiert am Mittwoch knapp behauptet . Der Kurs des Terminkontrakts auf die zehnjährige Bundesanleihe, der Bund-Future, fällt um 24 Basispunkte auf 121,48 Prozent, der Bobl-Future mit Fälligkeit im Dezember notiert 10 Basispunkte niedriger bei 115,71 Prozent. Wichtige Veröffentlichungen stehen am Berichtstag nicht an, so dass die Entwicklung weiterhin vornehmlich von der Aktienseite geprägt sein dürfte.

          Die Auktion 10-jähriger Staatsanleihen in den Vereinigten Staaten ist am Vorabend gut aufgenommen worden. Die Bid-to-Cover-Ratio erhöhte sich auf 2,81 nach zuletzt 2,34. Im weiteren Wochenverlauf werden noch 30-jährige Notes versteigert. Der nächste Widerstand liegt bei der 200-Tageslinie, die laut der Helaba bei 121,92 Prozent verläuft. Darüber lägen Hürden bei 122,14 Prozent und 122,44 Prozent. Unterstützt ist der Bund bei 121,18 Prozent, 120,66 Prozent und 120,51 Prozent.

          Euro notiert weiterhin knapp unter 1,50 Dollar

          Der Euro startet am Mittwochmorgen wenig verändert in den europäisch geprägten Handel und notiert weiter leicht unterhalb der Marke von 1,50 Dollar. Hauptimpulsgeber bleibt weiterhin die Entwicklung an den Aktienmärkten. Aufgrund der wieder erstarkten Aktivitäten der Carry Trader sind Aktien- und Devisenmärkte derzeit eng miteinander verzahnt. Geben die Börsen nach, reduzieren sie ihr Geschäft.

          Dies senkt dann den Druck auf den Greenback, da sich Carry Trader im niedrig verzinsten Dollar verschulden und diesen anschließend gegen den höhere Renditen abwerfenden Euro verkaufen. Ein Grund für die neuerliche Risikoaversion der Carry Trader dürfte sein, dass sich die Gemeinschaftswährung bislang nicht nachhaltig über der Marke von 1,50 Dollar halten konnte, heißt es. Das erhöhe die Gefahr eines Doppel-Tops.

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