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Blick auf den Finanzmarkt : Dax setzt Erholung fort

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Wie in Europa gehörten auch an Wall Street die Banken zu den Gewinnern. Bank of America und J.P. Morgan stiegen um 4 Prozent oder 3,1 Prozent. Morgan Stanley verteuerten sich um 7,2 Prozent auf 16,59 Dollar. Der Chairman und frühere CEO John Mack wird zu Ende des Jahres aus dem Board ausscheiden. Gesucht waren im Dow auch United Technologies mit plus 2,6 Prozent und Home Depot mit plus 2,2 Prozent. Yahoo steigerten sich um 2,3 Prozent auf 14,89 Dollar. Das „Wall Street Journal“ berichtet, das Unternehmen sei von potenziellen Bietern kontaktiert worden, die sich für Teile oder sogar für das gesamte Unternehmen interessieren. Transcept Pharma haussierten mit 80 Prozent auf 6 Dollar. Der Pharmahersteller nimmt einen neuen Anlauf, um die Marktzulassung seines Schlafmittels „Intermezzo“ zu erhalten. Das Mittel soll bei Durchschlafstörungen eingesetzt werden. Wie Transcept mitteilte, stimmten Vertreter der amerikanische Gesundheitsbehörde FDA dem Vorschlag des Unternehmens zu, die Dosierungsempfehlung zu verringern. Nach Handelsschluss legte der Black-Berry-Hersteller Research In Motion seine Zahlen vor, Analysten gingen von einem deutlichen Gewinneinbruch im zweiten Quartal aus. Die Aktie erkort 0,6 Prozent auf 29,54 Dollar. Nachbörslich fiel die Aktie um 5,9 Prozent, nachdem das Unternehmen einen Gewinn je Aktie von 0,63 Dollar ausgewiesen hat. Netflix fielen um 19 Prozent auf 169,25 Dollar. Das Videoverleih-Unternehmen hat die Prognose für die heimische Teilnehmerzahl gesenkt.

Kurse amerikanischer Staatsanleihen tendierten am Donnerstag schwächer

Die Notierungen der amerikanische Anleihen sind am Donnerstag gefallen. Im Mittelpunkt des Handels stand die Mitteilung mehrerer Zentralbanken - der EZB, sowie der Notenbanken Englands, Japans und der Schweiz - die europäischen Banken mit Dollar-Liquidität versorgen zu wollen. Die Kurse zehnjähriger Titel mit einem Kupon von 2,125 Prozent verloren 28/32 auf 100-12/32, die Papiere rentierten mit 2,083 Prozent. Der Kurs der mit 3,750 Prozent verzinsten 30-jährigen Staatsanleihe fiel um 1-22/32 auf 107 12/32. Ihre Rendite stieg von 3,271 auf 3,357 Prozent. Der Schritt der Zentralbanken bestärkte die Zuversicht der Investoren auf Fortschritte in der europäischen Schuldenkrise. „Dies begrenzt die Flucht in den sicheren Hafen der Treasuries“, sagte Kathy Jones, Anleihenstrategin bei Schwab. Die Nachricht drängte die amerikanische Konjunkturdaten des Tages in den Hintergrund. Sie waren überwiegend schwach ausgefallen, darunter die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der Philadelphia-Fed-Index. Die Verbraucherpreise legten stärker zu als erwartet, wozu vor allem höhere Energiepreise beitrugen. Lediglich die Industrieproduktion fiel besser aus als erwartet.

Lateinamerikas Börsen mit leichten Gewinnen am Donnerstag

In Lateinamerika haben die drei Hauptbörsen am Donnerstag Kursgewinne verzeichnet. Im brasilianischen São Paulo stieg der Index der Bovespa-Börse (Ibovespa) um 95 Punkte oder 0,17 Prozent auf 56 381 Zähler. Der IPC-Index in Mexiko-Stadt legte um 519,66 Punkte oder 1,50 Prozent auf 35 181,44 Zähler zu. Auch in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires endete der Wertpapierhandel im Plus: Der Merval-Index gewann 21,17 Punkte oder 0,76 Prozent und stieg auf 2771,28 Punkte.

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