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Blick auf den Finanzmarkt : Dax setzt Erholung fort

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Börse in Seoul schließt sehr fest - Bankenwerte gesucht

Positive amerikanische Vorgaben haben der Börse in Seoul am Freitag zu deutlichen Aufschlägen verholfen. Die Entscheidung mehrerer Zentralbanken, die Märkte mit Dollar-Liquidität zu versorgen, habe die Panik abgemildert und eine von Europa ausgehende Kreditklemme verhindert, hieß es. Vor allem Finanz- und Exportwerte waren gesucht. Der Kospi kletterte um 3,7 Prozent auf 1.840 Punkte. Die Meldung vom Vortag, wonach die EZB, die Federal Reserve und die Notenbanken von Japan, England und der Schweiz, Dollar bei Bedarf den Banken über den Jahresultimo zur Verfügung stellen, habe die Sorge um die Kapitalschwäche europäischer Banken gemildert, hieß es am Markt. Ausländische Investoren hätten zum ersten Mal seit neun Handelstagen wieder Positionen aufgebaut. Finanzwerte zählten vor diesem Hintergrund zu den stärksten Gewinnern. Woori Investment & Securities sprangen um 7,4 Prozent auf 9.850 Won, während KB Financial um 5,6 Prozent auf 38.550 Won und Daewoo Securities um 5,5 Prozent auf 10.550 Won anzogen. Im exportorientierten Technologiesektor verteuerten sich Samsung Electronics um 3,5 Prozent auf 798.000 Won und LG Electronics um 3,3 Prozent auf 62.400 Won. Gegen den allgemeinen Markttrend brachen Kolon Industries um 10 Prozent auf 68.500 Won ein, nachdem sie bereits am Vortag um das Tageslimit von 15 Prozent gefallen waren. Eine amerikanische Jury hatte den südkoreanischen Industriekonzern Mitte der Woche zu einer Schadenersatzzahlung von knapp 920 Millionen Dollar an den amerikanische Chemiekonzern DuPont & Co verurteilt. DuPont hatte die Koreaner vor zwei Jahren wegen Diebstahl geistigen Eigentums im Zusammenhang mit dem Kunststoff Kevlar verklagt.

Börsen Chinas schließen uneinheitlich - Schanghai kaum verändert

Die Börse in Schanghai hat am Freitag leichte Gewinne aus dem frühen Handel wieder eingebüßt und auf dem Niveau des Vortagesschlusskurses geschlossen. Die Entscheidung der großen Notenbanken vom Vortag, Dollar in das europäische Bankensystem zu pumpen, stützte zwar den Handel in Hongkong, in Schanghai überwog aber die Vorsicht der Anleger. Das Handelsvolumen fiel hier auf den niedrigsten Stand seit 33 Monaten. Der Shanghai Composite Index schloss unverändert bei 2.482 Punkten, während der HSI in Hongkong um 1,4 Prozent auf 19.455 Zähler anzog. „Die gemeinsame Aktion der Zentralbanken zur Stützung der Banken trieb regionale Märkte wie Hongkong oder Taiwan deutlich an, was die Stimmung an den heimischen Börsen verbessert hat“, kommentierte ein Analyst von Soochow Securities. Der A-Aktien-Markt in Schanghai habe jedoch kaum profitiert, was den Teufelskreis aus niedrigem Volumen und schlechter Stimmung hier noch einmal verstärkt habe, so der Experte weiter. Chemiewerte zählten zu den deutlichsten Gewinnern in Schanghai. Yaxing Chemical verteuern sich um 1,1 Prozent auf 7,65 Yuan, Chengxing Phosph-Chemical um 2 Prozent auf 13,27 Yuan und Liaherd Chemical um 1,6 Prozent auf 13,34 Yuan. Gesucht waren zudem schwer gewichtete Bankentitel. ICBC verteuerten sich in Shanghai um 0,5 Prozent auf 4,10 Yuan und in Hongkong um 1,3 Prozent auf 4,74 Hongkong-Dollar. Die schwer gewichteten HSBC zogen in Hongkong um 3 Prozent auf 64,55 Hongkong-Dollar an.

Ölpreise steigen aud hohem Niveau leicht

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