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Blick auf den Finanzmarkt : Dax leichter

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Mit Spannung wurden auch Aussagen von amerikanischen Notenbankpräsident Bernanke über den erwarteten Zustand der amerikanischen Wirtschaft in den nächsten Monaten erwartet. Im Fokus standen zudem die erwarteten Aussagen des japanischen Ministerpräsidenten Kan zu möglichen Maßnahmen der Regierung bezüglich des Yen-Höhenflugs der vergangenen Wochen. Auch der japanische Finanzminister Yoshihiko Noda wiederholte, dass die Regierung notfalls entsprechende Schritte einleiten werde. Ein starker Yen belastet vor allem die Exporttitel.

Neuigkeiten und Kursbewegungen nach Börsenschluss an der Wall Street

Etwas leichter haben sich die Aktienkurse im nachbörslichen amerikanischen Handel am Donnerstag im Vergleich zum regulären Geschäft entwickelt. Der Nasdaq After Hours Indicator fiel um 0,1 Prozent auf 1767,17 Zähler.

3Par befestigten sich deutlich, nachdem Hewlett-Packard (HP) das Gebot für das Unternehmen angehoben hat. HP bietet nun für jede Aktie 27 Dollar nach dem vorigen Gebot von 24 Dollar. Der Kurs von 3Par stieg um 6,8 Prozent auf 27,80 Dollar. HP gaben 0,6 Prozent auf 38 Dollar nach.

J. Crew fielen um 6,7 Prozent auf 31,18 Dollar. Zwischenzeitlich hatte der Titel bis zu 10 Prozent abgegeben. Hintergrund war die neue Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2010. J. Crew rechnet nun mit 2,25 bis 2,35 Dollar je Aktie nach zuvor 2,35 bis 2,45 Dollar. Für das dritte Quartal erwartet das Unternehmen 0,55 bis 0,60 je Aktie, während Experten mit 0,71 Dollar je Aktie gerechnet hatten.

Novell gaben Uhr 0,2 Prozent auf 5,63 Dollar ab. Vor Sonderposten hat das Unternehmen im dritten Geschäftsquartal einen Gewinn von 0,06 Dollar je Aktie erzielt. Analysten hatten vor Sonderposten mit 0,07 Dollar gerechnet.

Gute Arbeitsmarktdaten überzeugen amerikanische Börsen nicht

Positive Nachrichten vom amerikanischen Arbeitsmarkt haben den New Yorker Börsen am Donnerstag keinen nachhaltigen Schwung verleihen können. Die Indizes drehten nach einer positiven Eröffnung ins Minus. Der Rückgang bei den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe konnte den Anlegern die Furcht vor einem erneuten Abdriften in die Rezession nicht dauerhaft nehmen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte sank um 0,7 Prozent unter die psychologisch wichtige 10.000-Punkte-Marke auf 9985 Zähler. Der breiter gefasste S&P-500-Index
verlor 0,8 Prozent auf 1047 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq schloss 1,1 Prozent niedriger bei 2118 Stellen.

Nach den enttäuschenden Konjunkturdaten der vergangenen Woche seien die Arbeitsmarktzahlen zwar eine gewisse Entlastung, sagte Peter Boockvar von Miller Tabak. „Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Zahl der Anträge für diesen Zeitpunkt der Wirtschaftserholung sehr hoch ist.“ Der Arbeitsmarkt bleibe träge - und die Unternehmen gingen kaum das Risiko von Neuanstellungen ein. In den Vereinigten Staaten sind das besonders schlechte Nachrichten, gilt die Lage am Arbeitsmarkt doch als wichtiger Indikator für den amerikanischen Konsum, der etwa zwei Drittel der Wirtschaftsleistung ausmacht.

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