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Blick auf den Finanzmarkt : Dax legt kurzfristig deutlich zu

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Auf der Verliererseite standen am Berichtstag Tokyo Electric Power (Tepco), die nach einer Abstufung durch Mizuho Securities 0,3 Prozent auf 321 Yen verloren. Bei Sony belastete der am Vortag nachbörslich ausgewiesene massive Verlust für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die Aktie sank um 3 Prozent auf 2.167 Yen. Nintendo gingen angesichts anhaltender Verkäufe institutioneller Investoren den dritten Tag infolge mit einem Minus aus dem Handel. Der starke Yen könne die Geschäfte belasten und schüre Sorgen hinsichtlich der Ergebnisentwicklung bei Nintendo, hieß es am Markt. Die Papiere gaben 0,9 Prozent auf 18.610 Yen nach. Eine Abwärtsrevision des erwarteten Auftragseingangs bei Japan Steel Works drückten den Titel um 1,2 Prozent auf 585 Yen. Gewinne verbuchten unterdessen Hitachi Construction Machinery, die nach einem optimistischen Unternehmensausblick für das laufende Jahr um 1,4 Prozent auf 1.688 Yen kletterten. Nippon Sheet Glass gewannen nach einer Kaufempfehlung durch Nomura Securities 2,4 Prozent auf 259 Yen. Isuzu Motors stiegen um 2,5 Prozent auf 366 Yen, nachdem Deutsche Securities die Volumenprognose für den Automobilhersteller angehoben hatte. Das Institut rechnet mit einer schnelleren Erholung der Produktion als bisher.

Börse in Seoul schließt leicht freundlich

Gestützt von Gelegenheitskäufern und der Hoffnung auf einen Anstieg der Risikofreude ist die Börse in Seoul am Freitag etwas fester aus dem Handel gegangen. Der Kospi kletterte um 0,4 Prozent oder 8 auf 2.100 Punkte. Die Nachhaltigkeit der Bewegung sei jedoch fraglich, kommentierte ein Analyst von Solomon Investment & Securities. „Der jüngste Abprall nach oben markiert nicht das Ende der Korrekturbewegung. Solange die Schuldenprobleme Griechenlands andauern, dürfte der Aktienmarkt volatil bleiben“, fügte der Experte hinzu. Für die kommende Woche rechnen Analysten beim Kospi mit einer Handelsspanne zwischen 2.030 und 2.150 Zählern. Aktien der Baubranche profitierten am Berichtstag von Hoffnungen über eine Ausweitung der Projekte auf See in der zweiten Jahreshälfte. Hyundai Engineering & Construction stiegen um 5,3 Prozent auf 82.800 Won und Daelim Industrial legten 3,5 Prozent auf 103.500 Won zu. Die Schwergewichte der Branchen Automobil und Technologie wurden nach den Verlusten der vergangenen Handelstage von Gelegenheitskäufern gestützt. Hier machten Samsung Electronics 1,4 Prozent auf 891.000 Won gut und Hyundai Motor kletterten um 2,1 Prozent auf 248.500 Won.

Börsen Chinas zeigen sich mittags knapp behauptet

Die Börse in Schanghai wird am Freitag von Sorgen über Liquiditätsengpässe belastet und präsentiert sich am Mittag (Ortszeit) knapp behauptet. Auf der anderen Seite stützen Aufschläge in den schwer gewichteten Aktien von PetroChina, die damit die Abwärtsdynamik stark bremsen. Der Schanghai-Composite büßt nach Ende der ersten Handelsphase 0,1 Prozent auf 2.734 Punkte ein, bei 2.700 Zählern machen Händler unverändert die nächste Schlüsselunterstützung aus. Der Shenzhen-Index sinkt um 0,8 Prozent auf 1.114 Stellen und in Hongkong steigt der HSI um 1 Prozent auf 23.128 Punkte. Am Markt gehe die Sorge um, dass mit der möglichen Schaffung eines neuen Börsensegments für ausländische Papiere Liquidität knapp werden könnte, heißt es. Zudem lasten die Konjunktursorgen weiterhin auf dem Sentiment. „Anleger sind besorgt, dass die Zulassung von Aktien ausländischer Unternehmen die Liquidität austrocknen könnte. Hauptbelastungsfaktor bleibt aber die makroökonomische Entwicklung“, sagt Analyst Li Xin von China Development Bank Securities. Trotz der trüben Konjunkturaussichten hält er jedoch eine kleine Erholung am chinesischen Aktienmarkt in der ersten Junihälfte für möglich. Air China verlieren 0,2 Prozent auf 9,49 Yuan und FAW Car 0,7 Prozent auf 12,75 Yuan. PetroChina steigen um 1,4 Prozent auf 11,03 Yuan, die Konzernmutter China National Petroleum will ihren Anteil am Ölförderer aufstocken.

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