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Blick auf den Finanzmarkt : Dax auf neuem Jahreshoch

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Eurokurs steigt wieder über die Marke von 1,36 Dollar

Der Kurs des Euro ist am Montag im frühen Handel über die Marke von 1,36 Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,3612 Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,7344 Euro wert. Im asiatischen Handel hatte der Euro zeitweise nur 1,3562 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag noch auf 1,3631 (Donnerstag: 1,3745) Dollar festgesetzt. Händler erwarten zunächst keine größeren Kursausschläge. Abgesehen von den Auftragseingängen der deutsche Industrie werden keine wichtigen Konjunkturdaten erwartet. In der vergangenen Woche war der Euro unter Druck geraten, nachdem sich EZB-Präsident Jean-Claude Trichet nicht mehr ganz so besorgt hinsichtlich der Inflation gezeigt hatte.

Tokioter Börse erreicht zum Wochenauftakt Neun-Monats-Hoch

Die Aktienmärkte in Fernost sind mit Elan in die neue Woche gestartet. Treibende Kraft waren am Montag die jüngsten Zahlen vom amerikanische Arbeitsmarkt. Die Erwerbslosenquote fiel dort im Januar auf ihren tiefsten Stand seit 21 Monaten. Obwohl der Stellenaufbau wegen des strengen Winters nur schleppend ausfiel, fassten die Märkte die Daten als weiteren Hinweis für eine Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft auf. Besonders stark legten die Börsen in Südkorea und Japan zu. Den Tokioter Markt belebten zudem die ermutigenden Zahlen japanischer Unternehmen aus der vergangenen Woche und der schwächere Yen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,5 Prozent fester bei 10.592 Punkten. Im Handelsverlauf kletterte er mit 10.644 Zählern auf seinen höchsten Stand seit neun Monaten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg ebenfalls um 0,5 Prozent auf 940 Punkte. In Tokio konzentrierten sich daher die Anleger auf die Titel großer Exporteure - aber auch weil viele große High-Tech-Firmen mit ihren Ergebnissen die Börse überzeugten. Der Hauptgrund für den Mut der Investoren seien die langfristigen Wachstumsperspektiven zahlreicher Firmen, sagte Mitsuo Shimizu von Cosmo Securities. Auch viele Anleger aus Übersee seien wieder aktiv. Der Nikkei könne in diesem Monat noch die Marke von 11.000 Punkten knacken. Viele Investoren haben in diesem Jahr ihr Geld aus Schwellenländern abgezogen und es in Industrieländern angelegt. Ein Grund sind Inflationssorgen. Mit Spannung erwartet der Markt die Geschäftszahlen des weltgrößten Autobauers Toyota, die am Dienstag vorgelegt werden. Am Montag schlossen die Titel 0,9 Prozent im Plus.

Börsen in Seoul schließen etwas fester - Gewinnmitnahmen bremsen

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