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Bitcoin & Co : Die klugen Köpfe der Kryptowelt

Krypto-Köpfe: Tyler und Cameron Winklevoss Bild: Illustration Anna Gusella

Der Erfinder des Bitcoin ist so unbekannt wie mächtig. Aber er ist nicht der einzige, der die Szene besonders prägt. Wer sind die Experten in der Welt der Kryptowährungen? Fünf Porträts.

          5 Min.

          Das unbekannte Genie

          Die Person, die Bitcoin und Blockchain in die Welt brachte, ist ebenso unbekannt wie mächtig. Ob es sich bei ihr um einen Mann, eine Frau oder gar ein Entwicklerteam handelt, liegt im Dunkeln. Als sicher gilt nur: Der Erfinder der ersten Digitalwährung, der sich seit 2008 hinter dem Decknamen Satoshi Nakamoto verbirgt, ist ein englischer Muttersprachler, ein Software-Genie und der reichste Mensch im Kryptouniversum. Er hat in der Anfangsphase sehr viele Bitcoin geschöpft und besitzt nach einer Analyse des Kryptologen Sergio Lerner davon noch 1,1 Millionen. Das heißt: Jeder achtzehnte Bitcoin im Umlauf gehört dem Erfinder, der demnach auf ein Kryptovermögen von aktuell 69 Milliarden Dollar kommt.

          Thomas Klemm
          Sportredakteur.
          Dennis Kremer
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Satoshi Nakamotos revolutionäre Idee war es, digitale Münzen fälschungssicher an Computern herzustellen und alle Transaktionen von den Netzwerkmitgliedern bestätigen zu lassen. In dem dezen­tralen System sind Geschäfts- und Notenbanken überflüssig. Obwohl als alternatives Zahlungsmittel erdacht, dient Bitcoin heute vor allem als Wertanlage – starke Schwankungen inklusive.

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