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Digitalwährungen : Wie tief kann der Bitcoin noch fallen?

Die Digitalwährung Bitcoin befindet sich der derzeit im freien Fall. Bild: Reuters

Die Kryptoanleger setzen im Moment noch auf das Prinzip Hoffnung. Doch manche Ökonomen spekulieren schon von einem Zusammenbruch der Digitalwährungen.

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          Es sind reine Durchhalteparolen: „Hören Sie auf, auf die Kursentwicklung zu starren, und genießen Sie das Leben. Wenn Sie in Bitcoin investiert haben, ist Ihre Investition sicher und ihr Wert wird nach dem Bärenmarkt immens steigen. Geduld ist der Schlüssel“, schreibt Nayib Bukele. Der Präsident von El Salvador wollte das mittelamerikanische Land in ein glorreiches Digitalwährungszeitalter führen: Dazu kaufte er Bitcoin, gab eine Bitcoin-Anleihe auf und wollte sogar eine Stadt nur mit den Einnahmen aus Digitalwährungen finanzieren und sie zum El Dorado machen. Zumindest Stand jetzt kann man sagen, dass das Investment sich nicht gelohnt hat – und ob es sich lohnen wird, steht noch in den Sternen.

          Franz Nestler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Andere klingen schon wie Jünger einer merkwürdigen Religion am Tag des jüngsten Gerichts: „Bitcoin ist mehr als nur Code, Bitcoin ist der Schlüssel zu einem neuen Bewusstsein. Bitcoin ist das Hier und Jetzt, losgelöst von allen Egos dieser Welt. Bitcoin ist für jeden der Weg zu seinem wahren Bewusstsein“, heißt es da etwa auf Twitter.

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