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Privatbanken : Bethmann wirbt Vermögensverwalter von der Castell-Bank ab

Die Fürstlich Castell’sche Bank in Würzburg Bild: Wolfgang Eilmes

Auch traditionsreiche Privatbanken leiden unter der Niedrigzinsphase. Die Fürstlich Castell’sche Bank trifft ein Rückschlag. Die Bethmann Bank macht keinen großen, aber einen kleinen Sprung nach vorn.

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          Die Bethmann Bank ergreift die Chance, sich gezielt in Franken zu verstärken. Von der Fürstlich Castell'sche Bank, die von Würzburg aus  in ganz Deutschland eine gehobene Kundschaft in der Vermögensverwaltung betreut,  hat die Frankfurter Bethmann Bank nach Informationen der F.A.Z. sieben Vermögensverwalter abgeworben.

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Dies ermöglicht der Bethmann Bank, ab 1. Januar 2020 einen weiteren Standort in Würzburg zu eröffnen. Dieser Standort werde der Niederlassung Nürnberg unterstellt, wie die Bethmann Bank mitteilt ohne die Fürstliche Castell’sche Bank zu nennen.  Die 1774 gegründete Castell-Bank, die den beiden adeligen Familien Castell-Castell und Castell-Rüdenhausen gehört, leidet stark unter der Niedrigzinsphase und musste zu Jahresanfang drei Filialen schließen.

          Aber auch die Bethmann Bank, die der holländischen Bank ABN Amro gehört,  hat einen Stellenabbau auf 520 Mitarbeiter hinter sich. Die Bethmann Bank betreibt künftig zwölf Niederlassungen und dreizehn Standorte.

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