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Preisanstieg an der Zapfsäule : Warum Benzin jetzt fast 25 Prozent teurer ist

Die Benzinpreise sind auf Jahressicht sehr stark gestiegen. Bild: dpa

Kraftstoffe verteuern sich deutlich stärker als die sonstigen Lebenshaltungskosten. Hinter dem extremen Preisanstieg stecken die Entwicklung der Corona-Krise, die Ölscheichs – und der deutsche Staat.

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          Die Benzinpreise in Deutschland sind innerhalb eines Jahres um fast ein Viertel gestiegen. Das geht aus Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt am Mittwoch veröffentlicht hat. Die Gründe sind vielfältig: Neben Eingriffen des deutschen Staates für den Klimaschutz spielen auch die Entwicklung der Corona-Krise und das Verhalten des Ölkartells Opec und seiner Verbündeten eine Rolle.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Aktuell zahlt man laut ADAC für einen Liter Super im bundesweiten Durchschnitt 1,480 Euro, ein Liter Diesel kostet im Schnitt 1,329 Euro. Das ist erheblich mehr als im vorigen Jahr, wenn auch noch nicht so viel wie im teuren Tankherbst 2018, als die Grenze von 1,50 Euro für den Liter Super in vielen Regionen deutlich überschritten wurde. Unter Autofahrern ist gerade der Preisanstieg zum Jahreswechsel, aber auch danach noch deutlich wahrgenommen worden.  

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