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Start der Osterferien : Benzin war am Wochenende besonders teuer

Einmal Volltanken, bitte! Eine Tankstelle in Frankfurt am Main. Bild: dpa

Der Benzinpreis in Deutschland ist am ersten Ferienwochenende in den meisten Bundesländern auf einen neuen Jahreshöchststand gestiegen. Auch der Preis für Rohöl stieg zunächst an.

          Der Benzinpreis in Deutschland ist am ersten Ferienwochenende in den meisten Bundesländern auf einen neuen Jahreshöchststand gestiegen. Eine entsprechende Entwicklung zeichnete sich schon in der vergangenen Woche ab. Super E10 kostete am Wochenende im Bundesdurchschnitt fast 1,45 Euro je Liter und damit so viel wie seit dem Herbst vorigen Jahres nicht mehr. An den Autobahnen entlang der Hauptreiseströme waren die Preise noch deutlich höher. Auch der Dieselpreis hat mit mehr als 1,27 Euro inzwischen den höchsten Stand in diesem Jahr erreicht, wie aus Zahlen des Internetportals Clever-Tanken hervorgeht.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Am Wochenende hatten in vielen Bundesländern die Osterferien begonnen und damit eine Reisewelle. Die längsten Staus erwartet der Autoklub ADAC allerdings erst noch für Donnerstagnachmittag und für den Nachmittag des Ostermontags.

          Auch der Preis für Rohöl ist am Montag zunächst weiter gestiegen, bevor es eine Gegenbewegung gab. Am Nachmittag kostete Öl der Nordseesorte Brent zeitweise 71,12 Dollar je Barrel (Fass zu 159 Liter), das waren rund 0,6 Prozent weniger als am Vortag. Die amerikanische Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete zeitweise 63,44 Dollar, das war ein Minus von 1,2 Prozent. Die jüngste Entwicklung der Förderanlagen in den Vereinigten Staaten hat dabei die Ölpreise offenbar belastet.

          Am Freitagabend hatte der amerikanische Öl-Ausrüster Baker Hughes gemeldet, dass die Zahl der aktiven Bohrlöcher in der vergangenen Woche leicht gestiegen sei. Sie erhöhte sich demnach um zwei auf 833 Bohrlöcher. Das war der zweite Anstieg in Folge. In den Vereinigten Staaten ist auch die Öl-Fördermenge in den vergangenen Monaten gestiegen und liegt derzeit auf einem Rekordniveau von durchschnittlich immerhin 12,2 Millionen Barrel je Tag. „Der Ölpreisanstieg seit Jahresbeginn spricht für eine weiter steigende Bohraktivität und eine steigende amerikanische Ölproduktion“, hieß es in einer Analyse von Rohstoffexperten der Commerzbank.

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