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Kraftstoffpreise : Benzin und Diesel übers Wochenende noch mal teurer geworden

  • Aktualisiert am

Wie geht es mit den Spritpreisen weiter? Bild: dpa

Wann hört das auf mit den steigenden Benzinpreisen? Die EZB jedenfalls meint, irgendwann werde mittelfristig ja auch der Rohölpreis sich wieder beruhigen.

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          Die Spritpreise sind übers Wochenende weiter gestiegen. Wie der ADAC am Montag mitteilte, kostete ein Liter Super E10 am Sonntag im bundesweiten Durchschnitt 1,952 Euro und Diesel 2,033 Euro. Am Freitag hatte Super laut ADAC 1,945 und Diesel 2,016 Euro gekostet.

          Der Spritpreis habe sich deutlich vom Rohölpreis entkoppelt: „Die Steuersenkung landet zum großen Teil bei den Mineralölkonzernen und kommt zu wenig bei den Autofahrern an“, sagte der ADAC-Sprecher. Super E10 sei immer noch 20 Cent billiger als am 31. Mai, dem Tag vor der Steuersenkung.

          Der Dieselpreis aber sei jetzt auf dem Stand vom 11. Mai und nur noch einen Cent unter dem Stand vom 31. Mai. „Natürlich haben wir auch einen Anstieg beim Ölpreis gehabt. Aber es gibt aus Sicht des ADAC keinen Grund, warum die Preise so steigen“, sagte der Sprecher in München.

          Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte in der vergangenen Woche die Einschätzung abgegeben, dass der zuletzt kräftige Anstieg der Rohölpreise sich ja mittelfristig irgendwann wieder beruhigen werde. Am Montag war das Rohöl nicht ganz so teuer wie am Freitag, ein Barrel (Fass zu 159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zeitweise gut 120 Dollar.

          Die Commerzbank hatte gemeint, die Inflationsrate in Deutschland könnte schon in den Monaten Juni, Juli und August wegen des Tankrabatts und der 9-Euro-Tickets bei der Bahn etwas niedriger ausfallen. Je weniger die Steuersenkung an die Verbraucher weitergegeben wird, desto fraglicher dürfte das sein.

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