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Portfoliotheorie : Effizienz, Ertrag, Rendite

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Portfoliotheorie - dafür gab es den Nobel-Preis Bild:

„Riskiere nie alles“, raten erfahrene Börsianer den Anlegern. FAZ.NET schaut, ob die Portfoliotheorie diesem Ratschlag zustimmt.

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          Wann investiere ich in welche Aktien, wie gewichte ich Branchen, Länder oder gar einzelne Unternehmen in meinem Portfolio? Fragen über Fragen für den Anleger. Lange Zeit wußten selbst so genannte „Professionals“ nicht so richtig, wie man darauf antwortet.

          Das änderte sich im Laufe der 70er Jahre, als sich im Portfoliomanagement zunehmend die Theorie von der „Portfolio Selection“ durchsetzte. Die ging zurück auf Harry Markowitz, der sie im Jahre 1952 veröffentlicht hatte. Blieb sie zunächst längere Zeit relativ unbeachtet, so wurde sie in den 70er und 80er Jahren immer populärer. 1990 erhielt Markowitz dafür sogar den Nobel-Preis für Wirtschaftswissenschaften.

          Der Kern der Theorie ist verblüffend einfach. So lassen sich die Eigenschaften von Wertpapieren im wesentlichen mit drei statistischen Kenngrößen beschreiben: nämlich mit der durchschnittlichen Rendite, deren Streuung im Zeitablauf und der Entwicklung im Verhältnis zu anderen Wertpapieren.

          Insgesamt hat Markowitz mit seiner Idee die Art und Weise verändert, mit der Anlageentscheidungen getroffen werden. Gerade die Vermögensverwaltungs- und Fondsgesellschaften wären ohne dieses Modell - natürlich in weiterentwickelter Form - heute kaum denkbar. Alles in allem ist das für FAZ.NET Grund genug, sich etwas näher mit dem Thema zu befassen.

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