https://www.faz.net/-gv6-2urq

Devisenmarkt : Der Markt der Märkte

  • -Aktualisiert am

Devisenmarkt - „Markt der Märkte” Bild:

Immer wieder wird der Ruf nach mehr Regulierung an den Finanzmärkten laut. Dabei geht's auch - fast - ohne, wie der Devisenmarkt zeigt. Etwa 3000 Milliarden Dollar täglich wechseln den Besitzer.

          1 Min.

          Immer wieder wird der Ruf nach mehr Regulierung an den Finanzmärkten laut. Dabei geht es auch ohne: Mit einem Volumen von täglich etwa 3.000 Milliarden Dollar ist der Devisenmarkt der größte globale Finanzmarkt - doch höchstens die Zentralbanken üben ein gewisses Maß an Kontrolle aus. Den Rest regeln die Marktteilnehmer weitgehend unter sich.

          Das scheint zu funktionieren, denn am Devisenmarkt sind vor allem „Professionals“ unter sich. Sie handeln mit Währungen, also Euro gegen Dollar, Dollar gegen Yen oder Dollar gegen Schweizer Franken. Marktteilnehmer sind die großen Privatbanken, aber auch Zentralbanken, institutionelle Anleger, private Händler und Unternehmen.

          Privatanlegern wird der Markt zwar gelegentlich unter teilweise dubiosen Renditeversprechungen schmackhaft gemacht. Allerdings sollten sie sich gerade hier sehr skeptisch zeigen. Denn wer auch immer überdurchschnittliche Erträge erzielt, der wird sie garantiert nicht mit dem kleinen Mann teilen wollen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Jaroslaw Kaczynski, Vorsitzender der PiS-Partei, spricht am Wahlabend zu Unterstützern und Journalisten.

          Parlamentswahl in Polen : National und sozial

          Polens Regierungspartei hat in den vergangenen vier Jahren wenig Respekt für demokratische Gepflogenheiten und den Rechtsstaat gezeigt. Die Opposition konnte dem nun wenig entgegensetzen – für die Demokratie ist das eine schlechte Nachricht.

          Nobelpreis für Wirtschaft : Wie kann Armut gelindert werden?

          Esther Duflo aus Frankreich ist die zweite Frau in der Riege der Wirtschaftsnobelpreisträger. Wie Abhijit Banerjee aus Indien und der Amerikaner Michael Kremer forscht sie daran, wie die globale Armut gelindert werden kann – und soll.
          Königin Elisabeth II. am Montag im britischen Parlament neben ihrem Sohn, Prinz Charles.

          Britisches Unterhaus : Queen’s Speech – und dann?

          Die britische Königin hat an diesem Montag mit ihrer Rede das Parlament wiedereröffnet und die Politikvorhaben der Regierung vorgestellt. Im Brexit-Prozess ist das jedoch nur ein Intermezzo.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.