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Bewertungsmodelle : Der wahre Wert der Aktie

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Wie lassen sich Aktien bewerten? Bild: Natascha Vlahovic, FAZ.NET

FAZ.NET stellt in einem Dossier die gängigsten Bewertungsmodelle für Aktien vor, samt ihrer Stärken und Schwächen.

          1 Min.

          Billig kaufen, teuer verkaufen, das ist das simple Geheimnis für den Börsenerfolg. Schwierig ist dagegen heraus zu finden, wann eine Aktie denn billig und wann sie teuer ist. Mit Hilfe von Modellen berechnen Analysten den vermeintlichen Wert eines Unternehmens und vergleichen ihn mit dem aktuellen Börsenkurs.

          Liegt der Aktienkurs unter dem ermittelten Unternehmenswert, so gilt sie als unterbewertet und sollte noch Kurspotenzial haben. Liegt der Kurs dagegen darüber, so ist der Wert bereits teuer bezahlt und weitere Kursgewinne sind unwahrscheinlicher. Aber Vorsicht: Nicht immer agiert die Börse so, wie sie es tun sollte. Gesehen in der bis ins Jahr 2000 andauernden Hausse, als Technologietitel trotz der offensichtlichen Überbewertung weiter kletterten, während die unterbewerteten Titel links liegen gelassen wurden.

          Eine weitere Bewertungshilfe bieten Kennzahlen, die Anleger mit den historischen Daten, den Zahlen der Wettbewerber und Branchendurchschnitten vergleichen. Auch hier sollen Investoren vermeintliche Perlen aufdecken und überbezahlte Aktien rechtzeitig aus dem Depot werfen. Aber auch die Kennzahlen haben ihre Kniffe, die Anleger kennen sollten, bevor sie diese zur Portfoliooptimierung benutzen.

          Denn leider gibt es keine goldene Regel für die Bestimmung des wahren Wertes. Modelle bieten nur Hilfestellungen, garantieren aber niemals den Erfolg. Wer jedoch die Stärken und Schwächen der Bewertungsmethoden kennt, lässt sich nicht durch seichte Verkaufsargumente blenden. Grundsätzlich sollten Anleger mehrere Kennzahlen prüfen, bevor sie sich für eine Aktie entscheiden. FAZ.NET stellt im vorliegenden Dossier die geläufigsten Bewertungsmodelle vor, samt ihrer Stärken und Schwächen.

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