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Grenze für Einzahlungen : Wohin jetzt nur mit all dem in der Krise gebunkerten Bargeld?

Ende des Jahres 2020 befanden sich Eurobanknoten im Wert von 1,435 Billionen Euro im Umlauf. Bild: dpa

Wer mehr als 10.000 Euro bei der Bank bar einzahlt, muss jetzt einen Herkunftsnachweis vorlegen. Der darf bei vielen Banken nicht älter sein als drei Monate. Was aber machen Menschen, die seit Krisenbeginn Bargeld horten?

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          Ein Bankkunde aus der Nähe von Aachen berichtet von einem unerfreulichen Erlebnis. Bei gleich drei Banken habe er versucht, einen größeren Betrag Bargeld einzuzahlen. Seit August ist in solchen Fällen für Beträge von 10.000 Euro an ein Herkunftsnachweis für das Geld erforderlich, damit soll die Geldwäsche eingedämmt werden. Als Herkunftsnachweis reicht zum Beispiel ein Kontoauszug von einer Bank aus, bei der man das Geld zuvor abgehoben hat.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Allerdings: Dieser Kontoauszug muss „aktuell“ sein, so sieht es die entsprechende Regelung der Bankenaufsicht BaFin für die Banken vor. Der Bankkunde nun bekam von den Banken zu hören, und ließ sich das auch noch mal schriftlich bestätigen: Diese Auszüge dürften nicht älter als drei Monate sein – wenn er nur über ältere Auszüge verfüge, müsse man seine Bareinzahlung nach der neuen Regelung leider ablehnen.

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