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Bankenbranche im Umbruch : Machen 2000 Volksbank-Filialen bald dicht?

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Volksbank in Magdeburg: Viele Filialen der großen Gruppe der Volks- und Raiffeisenbanken werden in den kommenden Jahren schließen. Bild: ZB

Weil immer mehr Kunden Bankgeschäfte im Internet erledigen, schließen die Kreditinstitute Filialen. Der Chef einer großen Gruppe macht nun eine klare Ansage.

          Das Filialnetz der Volks- und Raiffeisenbanken könnte sich in den kommenden Jahren merklich ausdünnen. „Von den 12.000 Niederlassungen werden in fünf Jahren vielleicht noch 10.000 übrig sein“, sagte Wolfgang Kirsch, Chef der DZ Bank, gegenüber der „Rheinischen Post“ - das wäre jede sechste Zweigstelle, die wegfiele.

          Unser Leitartikel zum Thema: Das wahre Problem der deutschen Banken

          Die DZ Bank war Ende Juli aus der Fusion des gleichnamigen Instituts mit der WGZ zur drittgrößten Geschäftsbank in Deutschland hervorgegangen. Weil immer mehr Kunden ihre Bankgeschäfte über das Internet abwickeln, schließen viele Kreditinstitute Niederlassungen.

          Zuvor schon hatte die Gruppe der Volks- und Raiffeisenbanken ihre Kunden auf steigende Gebühren eingestimmt. „Wir hatten in der Vergangenheit einen Wettlauf, dass alles kostenlos sein soll“, erklärte Horst Kessel, Vorstandsmitglied des Genossenschaftsverbands, zum Wochenende hin.

          Aber: „Diese Zeiten sind vorbei, denn die früher gängige Quersubventionierung durch Zinserträge ist in der anhaltenden Niedrigzinsphase nicht mehr möglich. Irgendwo müssen die Banken ihr Geld verdienen.“ Letztlich seien „ein paar Euro Kontoführungsgebühr nicht entscheidend“, wenn der Kunde die qualitativ hochwertige Beratung erhalte, die er erwarte.

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