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Kreditkartenzahlung : Wie die Bank an Ihrem Urlaub kräftig mitverdient

Wird außerhalb der Eurozone mit Kreditkarte bezahlt, verdient die Bank kräftig mit. Bild: dpa

Kreditkarten sind sehr praktisch, außerhalb der Eurozone aber auch sehr teuer. Wie teuer, bestimmt jede Bank selbst. Es gibt Alternativen für Urlauber, aber auch die haben Fallstricke.

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          Endlich Urlaub, da will man sich mal etwas gönnen. Die Reiselust der Deutschen ist nach zwei Pandemiejahren größer denn je. Und für die Reisekasse nimmt man am besten eine oder zwei Kreditkarten mit. Das ist praktisch, sicherer als Bargeld, aber leider auch sehr teuer – zumindest wenn das Reiseziel nicht in der Eurozone liegt. Und die ist schnell verlassen: der Ferienhausurlaub in Dänemark, der Ostseeurlaub in Polen oder der Städtetrip nach Prag. Anders als in der Telekommunikation, wo man sein Handy in jedem Land der EU sowie in Norwegen, Island und Lichtenstein zu den Konditionen des deutschen Tarifs ohne Extragebühr nutzen kann, herrscht bei den sogenannten Auslandseinsatzentgelten von Kreditkarten noch Wildwuchs.

          Archibald Preuschat
          Redakteur in der Wirtschaft

          Bescheiden gibt man sich bei der Sparda-Bank Hessen. Wird die Kreditkarte in einer Fremdwährung belastet, fällt 1 Prozent vom Umsatz als Gebühr an. Privatkunden berechnet die Hamburger Sparkasse, die größte der Republik, 1,25 Prozent vom Umsatz. Einen deutlich größeren Griff in die Urlaubskasse erlaubt sich hingegen die Stadtsparkasse Düsseldorf: Bei ihr beträgt das Währungsumrechnungsentgelt 2 Prozent, doppelt so viel wie bei der Sparda-Bank Hessen. Auf ähnlichem Niveau bewegt sich die Gebühr bei der ING Deutschland, nämlich 1,99 Prozent. Deutschlands nach Kunden drittgrößte Bank hat die Gebühr im vergangenen Jahr von 1,75 Prozent erhöht. Die Deutsche Bank, die ihr Chef Christian Sewing gerne als globale Hausbank bezeichnet, gibt sich bei den Gebühren wenig global. Deutschlands größte Bank berechnet ihren Privatkunden bei den meisten Kreditkarten ein Auslandseinsatzentgelt von 1,75 Prozent, wird der Umsatz nicht in Euro getätigt, kommen noch mal 0,5 Prozent drauf.

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