https://www.faz.net/aktuell/finanzen/bafin-schaut-auf-chats-der-deutschen-bank-18035689.html

Kommunikation per WhatsApp : Bafin schaut auf Chats

  • Aktualisiert am

Auch der deutsche Regulierer schaut jetzt hin, was an Geschäftlichem über private Kanäle ausgetauscht wird.

          1 Min.

          arp. Frankfurt ⋅ Die potentielle geschäftliche Nutzung von Chatdiensten und privaten E-Mail-Konten durch hochrangige Manager der Deutschen Bank interessiert jetzt auch die deutsche Finanzaufsicht. Es gehe darum, wie private Chatnachrichten wie Whatsapp von den Mitarbeitern beruflich genutzt werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ihnen zufolge untersucht die Finanzaufsicht Hinweise, wonach Führungskräfte, bis hin zu Vorstandsmitgliedern, Kurznachrichtendienste und private E-Mail-Konten für geschäftliche Kommunikation nutzen. „Die Bank hat frühzeitig auf Hinweise reagiert, dass in der Branche private Kurznachrichtendienste für die geschäftliche Kommunikation genutzt werden, und der Vorstand hat umgehend Maßnahmen eingeleitet, um insbesondere die ordnungsgemäße Dokumentation der Geschäftsvorgänge und die Einhaltung der Aufbewahrungspflichten sicherzustellen“, sagte ein Sprecher der Bank auf Nachfrage. Den Dialog mit Regulierungsbehörden mochte er indes nicht kommentieren.

          Jetzt mit F+ lesen

          Appell der Intellektuellen : Putins nützliche Idioten

          Deutsche Intellektuelle fordern einen Waffenstillstand im Ukrainekrieg und leugnen den Unterschied zwischen dem Aggressor und denen, die Widerstand leisten. Das spielt dem Machthaber im Kreml in die Hände. Ein Gastbeitrag.
          Kaum zu kriegen: Auf eine neue Rolex müssen Kunden oft mehrere Jahre warten.

          Luxusmarkt für junge Menschen : Bock auf Rolex

          5000 Euro und mehr für eine Uhr: Klassische Luxusuhren gelten bei vielen jungen Menschen als Statussymbol. Daran ändert auch die Smartwatch nichts. Woher rührt der neuerliche Hype?
          Ein LNG-Tanker löscht Flüssiggas im Hafen von Barcelona.

          Russisches Gas : Investitionsruine LNG-Terminal

          Deutschland und die EU investieren Milliarden in LNG-Terminals. In fünf bis zehn Jahren aber werden die gar nicht mehr gebraucht.
          Spurensuche vor 100 Jahren an einem Berliner Tatort: Ernst Gennat verfolgt neben der Stenotypistin die Arbeit seiner Ermittler.

          Serienmörder Carl Großmann : Der Schlächter von Berlin

          Mehr als drei Morde gab er nie zu, es könnten jedoch an die 100 gewesen sein. Vor 100 Jahren erhängte sich einer der schlimmsten Serienmörder in der deutschen Kriminalgeschichte. Carl Großmann ist trotzdem fast vergessen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.