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F.A.Z.-Umfrage : Auf diese Aktien setzen die Profis

Die Investoren an der New Yorker Wall Street haben einen speziellen Blick auf Aktien. Bild: dpa

Nur mit Wertpapieren gelingt der Vermögensaufbau. Gerade für Ältere gibt es aber auch Alternativen – trotz niedriger Zinsen. Darauf sollten Sie achten.

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          Das meiste Geld sollte in Aktien stecken. Das raten neun von zehn Vermögensverwaltern zumindest den 30 Jahre alten Anlegern zum Auftakt dieses Jahres. Allerdings empfehlen alle Vermögensverwalter doppelt so alten Anlegern geringere Aktienquoten. Die Logik dahinter: Die Kurse von Aktien schwanken im Vergleich zu anderen Anlagen stark, 60 Jahre alte Investoren können wegen ihres kürzeren Anlagehorizonts mögliche Verluste schlechter wegstecken als 30 Jahre alte Anleger, die aller Erfahrung nach kurzfristige Verluste mit der Aktienanlage gerade auch dank üppiger Dividenden über mehrere Jahre hinweg betrachtet mehr als nur wieder aufholen.

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Wer vor zehn Jahren 10.000 Dollar in den amerikanischen Aktienindex S&P 500 investiert hat, kann sich heute über ein Vermögen von gut 28.000 Dollar freuen – Dividenden kommen noch obendrauf. Wer in den deutschen Aktienindex Dax anlegte, hat aus 10.000 Euro einschließlich Dividenden immerhin 22.000 Euro gemacht – musste allerdings zwischenzeitlich Verluste hinnehmen. Auch deshalb gilt: Man sollte nicht sein gesamtes Geld in Aktien stecken, sondern es über mehrere Anlagen streuen, um die Risiken zu verteilen. In der Niedrigzinsphase allerdings sind gute Alternativen zu Aktien rar geworden. Dies zeigt die Umfrage zum richtigen Anlagemix, zu dem die F.A.Z. jetzt zum fünfzehnten Mal zehn bankunabhängige Vermögensverwalter zum Jahresanfang befragt hat.

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