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Neobank : N26 vor neuer Finanzierungsrunde

Die Zentrale der Berliner Neobank N26. Bald könnte das Fintech deutlich wertvoller sein. Bild: REUTERS

Die Berliner Smartphone-Bank bekommt einem Bericht zufolge frisches Geld. Damit wäre sie dann höher bewertet als die Commerzbank - und ein Börsengang ist in Griffweite.

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          Mit N26 steht auch die deutsche Konkurrenz von Revolut vor einer neuerlichen Fundingrunde. Das vermeldet die auf Finanznachrichten spezialisierte Agentur Bloomberg. Demnach befinde sich die Neobank in Gesprächen mit Investoren, um mehrere Hundert Millionen Dollar einzusammeln. Damit könnte die Bewertung des deutschen Fintechs auf etwa 10 Milliarden Dollar steigen – rund 8,5 Milliarden Euro. Die Diskussionen darüber seien noch nicht abgeschlossen, im Raum steht eine Bewertung zwischen 8 und 11 Milliarden Dollar. Damit wäre die Neobank wertvoller als die Commerzbank, die aktuell mit rund 7 Milliarden Euro bewertet ist.

          Franz Nestler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          N26 hatte erst zu Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 eine Finanzierungsrunde gedreht. Damals sammelte das Start-up 100 Millionen Dollar ein, allerdings bei einer gleichbleibenden Bewertung von 3,5 Milliarden Dollar. Damit haben die Berliner insgesamt mittlerweile 770 Millionen Dollar eingesammelt.

          Die Neobank hat einige prominente Unterstützer, die Liste der Finanziers liest sich wie das „Who’s Who“ der Wagniskapitalgeber. Dazu gehören Insight Venture Partners, die hierzulande auch Hello Fresh mitfinanziert haben. GIC, der Staatsfonds Singapurs, ist mit von der Partie, genauso wie der chinesische Internetkonzern Tencent, der mit der Kommunikationsplattform WeChat in China außerordentlich erfolgreich ist. Der Versicherungskonzern Allianz hat ebenfalls investiert, genauso wie Peter Thiel, der Mitgründer des Bezahldiensts PayPal, oder der Milliardär Li Ka-Shing.

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