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Argentinien : Zur Gefahr für die Emerging Markets

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Wenn die Krise in Argentinien anhält, könnten weitere Schwellenländer erfasst werden.

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          „Die Krise in Argentinien zieht weite Kreise“, glaubt Frank Ehrich, Fondsmanager bei Union Investment. Nicht nur das Land selbst müsse seine Verbindlichkeiten teuer bezahlen. So sei auch Brasilien trotz der beachtlichen Fortschritte bei der Konsolidierung der Staatsfinanzen in Mitleidenschaft gezogen worden und müsse für seine Kredite einen Risikoaufschlag von circa neun Prozent zahlen.

          „Hält die schwierige Situation in Argentinien weiter an, und sollte es gar zu einer Zwangsumschuldung der staatlichen Verbindlichkeiten kommen“, so Ehrich, dann sind die Konsequenzen für viele Schwellenländer immens.“ Investoren könnten dann das Vertrauen in die Emerging Markets verlieren. Dann bleibe diesen Staaten der internationale Kapitalmarkt verschlossen. Und damit würden sowohl die Möglichkeiten für ein Wachsen der Wirtschaft als auch eine Verbesserung der Lebensverhältnisse extrem eingeschränkt.

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