https://www.faz.net/-gv6-oaa2

: Anstieg des Goldpreises auf Siebenjahreshoch beflügelt Goldminenaktien

  • Aktualisiert am

Die amerikanischen Aktienmärkte haben sich am Mittwoch nach verhaltenem Auftakt deutlich befestigt. Nach drei Tagen mit Abgaben sorgten Aufschläge bei den Technologiewerten sowie bei Goldminenaktien für eine freundliche Tendenz.

          1 Min.

          Die amerikanischen Aktienmärkte haben sich am Mittwoch nach verhaltenem Auftakt deutlich befestigt. Nach drei Tagen mit Abgaben sorgten Aufschläge bei den Technologiewerten sowie bei Goldminenaktien für eine freundliche Tendenz. Die Verschärfung des Konflikts im Irak hatte am breiten Aktienmarkt keine spürbaren Auswirkungen. Allerdings erreichte der Goldpreis am Spotmarkt mit 396,75 Dollar den höchsten Stand seit sieben Jahren. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte schloß 1,1 Prozent höher bei 9848,83 Punkten. Der S&P-500-Index gewann auch 1,1 Prozent auf 1058,53 Punkte, der Nasdaq-Composite-Index stieg um 2,2 Prozent auf 1973,11 Zähler.

          Marktteilnehmern zufolge hat die Wall Street die positiven Konjunkturdaten der jüngsten Zeit größtenteils vorweggenommen und wartet nun auf neue Impulse. Am Mittwoch wurden keine wichtigen Konjunkturdaten und kaum Geschäftsberichte von bedeutenden Unternehmen veröffentlicht.

          Kursgewinne verbuchten die Aktien von Goldminenaktien. Der Philadelphia Stock Exchange Gold & Silver-Index stieg bis zum Nachmittag um 4,4 Prozent. Alle 12 Aktien im Index verzeichneten Tagesgewinne, darunter auch die Papiere der Newmont Mining, des weltgrößten Goldproduzenten, die 3,7 Prozent zulegten.

          Mit einem Minus von knapp einem Prozent zeigten sich zunächst die Aktien von Merck & Co; später drehte das Papier leicht ins Plus. Der Pharmahersteller setzt die Entwicklung des Präparats "MK-0869" nicht fort. Wie Merck mitteilte, hat sich das Medikament in der klinischen Testphase III wider Erwarten als unwirksam zur Behandlung von Depressionen erwiesen. Applied Materials legten gut 2 Prozent zu. Der Hersteller von Maschinen für die Chipproduktion berichtete nach Börsenschluß über rückläufigen Gewinn und Umsatz in seinem 4. Quartal. Computer Sciences gewannen 8,7 Prozent. Das Unternehmen teilte mit, daß sich Gewinn und Umsatz im abgelaufenen Quartal erhöht haben. Der Wert wurde durch mehrere Hochstufungen beflügelt. Alcoa waren bei den Standardwerten mit plus 3,8 Prozent Tagesfavorit.

          An den Anleihemärkten überwogen Kursgewinne. Die Titel mit einer Laufzeit von zehn Jahren legten 12/32 auf 9826/32 Prozent zu. Ihre Rendite fiel von 4,45 auf 4,40 Prozent. (Reuters/Bloomberg)

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Wieder unterwegs, aber es gibt zu wenig Impfstoff: im „Impfexpress“ in Frankfurt am Main.

          Impfkampagne : Es ist zum Verzweifeln

          Schlange stehen, Engpässe, Impf-Tohuwabohu und nun doch die Impfpflicht. Man möchte laut rufen: Der Staat ist um des Menschen willen da, nicht der Mensch um des Staates willen.
          
              Will eine Impfpflicht einführen: Olaf Scholz kommt zum Bund-Länder-Treffen im Bundeskanzleramt an

          Corona-Politik : SPD und Union gehen getrennte Wege

          Noch regiert die große Koalition. Bei den Verhandlungen über neue Corona-Maßnahmen zeigen beide Partner den Willen zu einer allgemeinen Impfpflicht. Doch es wird auch klar, dass sie sich in Kürze trennen.
          Besonders schwere Fälle können nicht mehr verlegt werden, weil der Transport aufwändig ist.

          Patienten-Transporte : „Die Leute können nicht mehr“

          Erst half Deutschland seinen Nachbarländern – nun ist das Gegenteil der Fall: Corona-Patienten müssen ins Ausland verlegt werden. Nicht nur Bayern will auf internationale Hilfe setzen.
          Beratungszimmer vor dem Sitzungssaal im Bundesverfassungsgericht

          Urteil zur Bundesnotbremse : Karlsruhes Richtschnur für die Corona-Politik

          Erstmals äußert sich das Bundesverfassungsgericht zu den schwersten Grundrechtseingriffen in der Geschichte der Bundesrepublik – und sagt, dass sie alle zulässig waren. Für die Ampel-Parteien kommt der Richterspruch zur rechten Zeit.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.