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Multi-Aufsichtsrätin geht : Achleitner legt Mandat in der Deutschen Börse nieder

  • -Aktualisiert am

Ann-Kristin Achleitner Bild: dpa

Ann-Kristin Achleitner zieht sich als Aufsichtsrätin aus der Deutschen Börse zurück.

          1 Min.

          Multi-Aufsichtsrätin Ann-Kristin Achleitner, Jahrgang 1966, reduziert ihre Aufgaben. Ihr Mandat in der Deutschen Börse endet mit der Hauptversammlung im Mai, da sie nicht zur Wiederwahl antritt, was nicht heißt, dass es der Gattin des Deutsche Bank-Aufsichtsratschefs Paul Achleitner zwangsläufig langweilig wird, schließlich ist die Wirtschaftsprofessorin an der TU München eine der meistgefragten und am besten vernetzten Aufsichtsrätinnen im Land.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Weiterhin kontrolliert sie zwei Dax-Konzerne: Linde sowie die Münchener Rückversicherungsgesellschaft, dazu mit „Engie“ (ehemals GDF Suez) eines der wichtigsten französischen Unternehmen. „30 Prozent Familie, 20 Prozent Universität, der Rest Aufsichtsratsmandate und sonstige berufliche Tätigkeiten“, hat Achleitner ihre Zeiteinteilung mal beschrieben.

          Ihre Nachfolgerin in der Deutschen Börse soll Clara-Christiana Streit, Jahrgang 1968, werden, deren Karriere nach identischem Muster verlief wie von Ann-Kristin Achleitner: Studium in St. Gallen, anschließend Station bei McKinsey. Bis 2014 war Streit dort die Frau für Banken, Börsen und Versicherungen, heute verdient sie ihr Geld als unabhängige Unternehmensberaterin, außerdem hat sie diverse Aufsichtsratsmandate.

          Als zweiten Neuling schlägt Aufsichtsratschef Joachim Faber, der in München eine Bürogemeinschaft mit dem Ehepaar Achleitner unterhält, Charles Stonehill vor, der Richard Berliand ersetzen soll.

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