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Slowenien : Auktion spült doppelt so viel Geld in die Staatskasse wie geplant

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Europas Sorgenkind Slowenien hat sich erfolgreich Geld bei Anlegern geliehen. Bild: AFP

Im Euro-Krisenland Slowenien hat eine Versteigerung von Geldmarktpapieren mehr als doppelt so viel Geld in die Staatskasse gespült wie geplant. Bei einer Auktion von Papieren mit einer Laufzeit von 18 Monaten konnte das Land 1,1 Milliarden Euro einsammeln.

          Das angeschlagene Euro-Land Slowenien hat erfolgreich den Kapitalmarkt angezapft. Der Staat plazierte am Mittwoch 18-monatige Anleihen im Wert von 1,1 Milliarden Euro und erlöste damit doppelt so viel wie die angepeilten rund 500 Millionen Euro. Die Durchschnittsrendite für Anleger lag bei 4,15 Prozent, nach 3,99 Prozent bei der vorigen Emission dieser Papiere im Dezember 2011.

          Einen Teil der Erlöse dürfte Slowenien dafür nutzen, um wie geplant Anleihen, die am 6. Juni fällig werden, früher abzulösen. Diese Papiere haben ein Volumen von rund 855 Millionen Euro.

          Slowenien gilt als ein Anwärter auf den Euro-Rettungsschirm. Das Land benötigt in diesem Jahr etwa 3 Milliarden Euro, um seine verschuldeten Banken zu rekapitalisieren, fällige Anleihen zu bedienen und das Haushaltsziel zu erreichen. Die Finanzinstitute haben faule Kredite im Umfang von rund 7 Milliarden Euro angehäuft.

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